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Web 2.0
von wolfgang am 08.05.06

Für die anwender soll damit auch das "Teilen qualifizierter und individueller Inhalte" vereinfacht werden. So können die angemeldeten Mitglieder von "Mein Web 2.0" ganz gezielt nach Websites suchen, die von anderen Usern bereitgestellt und bereits als relevant eingestuft worden sind. "Dabei entscheidet jeder Nutzer selbst, welche Links er der ganzen Community und welche nur bestimmten Nutzern zugänglich machen möchte", teilt Yahoo mit.
Freunde, Verwandte und persönliche Experten lassen sich in einer Kontaktliste speichern und mit Hinweisen auf die von ihnen eingestellten Themengebiete versehen. Der Anwender kann auch die Lesezeichen seiner Kontakte abonnieren. Diese Tags zeigt "Yahoo Mein Web 2.0" in Cloud-Form an - also als gewichtete "Wolke" aus Stichwörtern, die je nach Häufigkeit größer dargestellt werden. Zudem können die Mitglieder sich mit Hilfe von Nickname, eMail-Adresse, kurzer Beschreibung der eigenen Person sowie einem Foto oder Avatar "selbst ein Gesicht geben" und den Austausch innerhalb der Community noch persönlicher gestalten.
Die Schattenseite der schönen Web 2.0-Welt: Der amerikanische Rechtsanwalt und Online-Aktivist Ben Edelman hat gerade bei einem Gericht in New Jersey eine Sammelklage gegen Yahoo eingereicht. Darin kritisiert er die Kooperation des Internet-Portals mit Herstellern von so genannter Spyware. Die dubiosen Spionageprogramme würden ohne Zustimmung der Nutzer installiert, wenn diese bestimmte Webseiten aufrufen, um regelmäßig Pop-up-Werbung einzublenden.
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Wong
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