Wissen ist Macht

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Newsletter sind ja das A und O um informiert zu bleiben. Überhaupt ohne News und Newsletter/-ticker fehlen und die wichtigsten Informationen. Mittlerweile übertrumpfen sich die Anbieter und neben reinen Sachinformationen gibt es immer häufiger Sammlung ziemlich nutzloser Fakten. Amüsant vielleicht aber sicher nicht wertvoll.

So konnte ich gestern bei web.de von den "Ig-Nobel-Preisen" der Harvard-University lesen, deren erklärtes Ziel es ist Forschungsergebnisse zu küren, deren Nutzwert getreu dem im Namen des Preises versteckten Adjektiv "ignobel" eben schmachvoll oder schändlich sind.

Hier also die Preisträger des Jahres vom 4. Oktober 2007

Medizin: Brain Witcombe der Cloucestershire Royal NHS Foundation Trust und Dan Meyer für deren sondierende Arbeit über die gesundheitlichen Folgen des Säbelschluckens.

Physik; Ein US-chilenisches Team, welches das Problem ausbügelte, wie Papierseiten zerknittert werden.

Biologie: Dr. Johanna van Bronswijk aus den Niederlanden für die Ausführung einer kriechend-kribbelnden Volkszählung aller Milben, Insekten, Spinnen, Farne und Pilze, die unsere Betten bewohnen.

Chemie: Mayu Yamamoto, aus Japan, für das Entwickeln einer Methode zur Vanilleduft-Extraktion aus Kuhdung. Vorgestern gab es übrigens eine Verkostung …

Linguistik: Der Preis ging an ein Team der Universität von Barcelona dafür, dass sie zeigten, dass Ratten unfähig sind, eine Person, die japanisch rückwärts spricht von einer Person zu unterscheiden, welche niederländisch rückwärts spricht.

Literatur: Glenda Browne von Blue Mountains, Australien, für ihre Untersuchung des Wortes "the" und wie es die Leute dabei verwirrt, Dinge in eine alphabetische Reihenfolge zu bringen.

Frieden Dem Wright Laboratorium der U.S. Air Force, weil sie Forschungsarbeiten über chemische Waffen, welche gegnerische Truppen schwul machen sollten, angeregt hatte.

Ernährung: Brian Wansink der Cornell-Universität für die Erforschung der Grenzen des menschlichen Appetites durch das Füttern von Freiwilligen mithilfe einer sich selbst nachfüllenden, bodenlosen Suppenschüssel.

Wirtschaft: Kuo Cheng Hsieh (Taiwan) für die Entwicklung einer Apparatur, welche Bankräuber fängt, indem ein Netz über diesen abgeworfen wird.

Luftfahrt: Einem Team der Universität von Quilmes, Argentinien, für die Entdeckung, dass Impotenzmittel Hamstern helfen, sich von einem Jetlag zu erholen.

Alle Preisträger seit 1991.

Mehr dazu beim Stern.

Eike Elser 06-10-2007


Posted on Samstag, Oktober 6th, 2007 at 22:42 and is filed under Freistil. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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