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Web 2.0
von wolfgang am 29.03.06

Die Autoren nennen drei typische Merkmale für Web 2.0-Anwendungen: Sie sind web-basiert, greifen auf die RSS- und Tag-Technik zurück und sie sind im Beta-Stadium. Das meiste Potenzial stecke jedoch in web-basierten Programmen für verteiltes Arbeiten. Denn "sie verbinden die Vorteile des Taggings mit Office-Anwendungen, etablieren so ein effizientes Informations-Management und revolutionieren zukünftig das traditionelle Arbeiten". Durch das Programmieren von Mash-Ups - der Kombination bereits vorhandener mit neuen Lösungen - entstünden zudem immer neue Web 2.0-Anwendungen.
Die deutschen Multimedia-Agenturen - so der Branchenreport - stellen sich zunehmend auf diese Entwicklung ein. So positioniert sich der Spitzenreiter im Agentur-Ranking, die Telekom-Tochter T-Systems Multimedia Solutions (MMS) aus dresden, bereits hinter vorgehaltener Hand als "T-Systems Multimedia Solutions 2.0". Ein Schwerpunkt der Tätigkeit sollen künftig Social-Web-Anwendungen wie "Wikis, Blogs und Tags" bilden und den Jahresumsatz von derzeit 54 Millionen Euro über die 100-Millionen-Euro-Hürde treiben.
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Wong
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