Web 2.0: T-Systems will ganz vorne mitmischen

Web 2.0: T-Systems will ganz vorne mitmischen

Unter der gewollt witzigen "berschrift "Mit Web 2.0 wird alles beta" (die schon IT-Frontal zu einem Beitrag herausgefordert hat), beschäftigt sich die (gebührenpflichtige) "iBusiness Executive Summary" 06/2006 des Münchner HighText-Verlages mit dem Thema Web 2.0. Danach zählen "Blogs mittlerweile zum Web 2.0-Establishment" und die nächste Web 2.0-Welle rollt "unaufhaltsam heran, mit Kurs auf die Unternehmen". In einer netten Grafik werden die möglichen Entwicklungsfelder dargestellt.

Die Autoren nennen drei typische Merkmale für Web 2.0-Anwendungen: Sie sind web-basiert, greifen auf die RSS- und Tag-Technik zurück und sie sind im Beta-Stadium. Das meiste Potenzial stecke jedoch in web-basierten Programmen für verteiltes Arbeiten. Denn "sie verbinden die Vorteile des Taggings mit Office-Anwendungen, etablieren so ein effizientes Informations-Management und revolutionieren zukünftig das traditionelle Arbeiten". Durch das Programmieren von Mash-Ups – der Kombination bereits vorhandener mit neuen Lösungen – entstünden zudem immer neue Web 2.0-Anwendungen.

Die deutschen Multimedia-Agenturen – so der Branchenreport – stellen sich zunehmend auf diese Entwicklung ein. So positioniert sich der Spitzenreiter im Agentur-Ranking, die Telekom-Tochter T-Systems Multimedia Solutions (MMS) aus dresden, bereits hinter vorgehaltener Hand als "T-Systems Multimedia Solutions 2.0". Ein Schwerpunkt der Tätigkeit sollen künftig Social-Web-Anwendungen wie "Wikis, Blogs und Tags" bilden und den Jahresumsatz von derzeit 54 Millionen Euro über die 100-Millionen-Euro-Hürde treiben.


Posted on Mittwoch, März 29th, 2006 at 13:43 and is filed under Web 2.0. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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