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Web 2.0
von wolfgang am 10.10.06
Den Anfang macht auch hier in Offenbach Andreas S. Weigend von der Beratungsfirma Weigend Associates LLC und ehemaliger Chief Scientist von Amazon.com. Er zieht in diesem Jahr quasi als Wanderprediger über die Web 2.0-Veranstaltungen im Land. So wie das zu Zeiten der New Economy Tim Cole in Deutschland gemacht hat. Ein lukratives Geschäftsmodell, weil man die Inhalte sehr schön recyceln kann. Aber halt alles schon mal irgendwo gehört (oder im neuen Focus gelesen):
• Das Aal-Prinzip = andere arbeiten lassen
• Das soziale Web - von der Transaktion zur Interaktion
• Von der "Money-Economoy zur Intention-Economy und dann zur Attention-Economy" (Was ist der Wechselkurs?)
• "Wisdom of the crowds" oder Tyrannei des schlechten Geschmacks?
• Long Tail
• "Permanent Beta"
• MashUps
• User generated Content
Interessant sind seine vier Stufen zur Einführung von Web 2.0-Anwendungen:
0. Business-Ziele festlegen
1. Datenanalyse (Datamining usw.)
2. Experimentelle Architekturen (immer wieder testen)
3. Teilhabe-Architekturen implementieren (Remember, Share, Discover)
4. Interaktions-Architektur (Punkte verbinden)
Live führt Andreas Weigend dann Tagging am Beispiel von del.icio.us und Technorati vor ("Discovery in Web 2.0"). Auch Flickr wird gezeigt. Kernsatz: Die Menschen bestimmen im Web 2.0 die Inhalte, nicht mehr die "Autoritäten".
Noch ein schönes Praxisbeispiel: Illumio - Damit kann man sich in Zukunft Ratschläge von seinen Freunden holen, ohne dass man sie anrufen muss. Über das Internet wird automatisch festgestellt, wer am besten Auskunft über bestimmte Personen oder Produkte geben kann. Die Software ist mit der Desktop-Suche von Microsoft oder Google verbunden, die Verzeichnisse über Daten und E-Mails erstellt. Der Sinn liegt darin, an Informationen zu kommen von denen man sonst gar nicht wüsste, dass sie existieren. Man durchsuche quasi "die Köpfe seiner Freunde" oder zumindest den Teil davon, der am Computer gespeichert ist.
Insgesamt ein Parforce-Ritt durch die Themenvielfalt des Web 2.0 mit dem Ziel "den Hype von der Realität" zu trennen. Das ist nur bedingt gelungen - den "Anfängern" wird bei Begriffen wie z.B. "Supply driven Push advertising" ganz schön der Kopf geraucht haben, für die anderen war es wohl zu oberflächlich.
web2.0kongress
• Das Aal-Prinzip = andere arbeiten lassen
• Das soziale Web - von der Transaktion zur Interaktion
• Von der "Money-Economoy zur Intention-Economy und dann zur Attention-Economy" (Was ist der Wechselkurs?)
• "Wisdom of the crowds" oder Tyrannei des schlechten Geschmacks?
• Long Tail
• "Permanent Beta"
• MashUps
• User generated Content
Interessant sind seine vier Stufen zur Einführung von Web 2.0-Anwendungen:
0. Business-Ziele festlegen
1. Datenanalyse (Datamining usw.)
2. Experimentelle Architekturen (immer wieder testen)
3. Teilhabe-Architekturen implementieren (Remember, Share, Discover)
4. Interaktions-Architektur (Punkte verbinden)
Live führt Andreas Weigend dann Tagging am Beispiel von del.icio.us und Technorati vor ("Discovery in Web 2.0"). Auch Flickr wird gezeigt. Kernsatz: Die Menschen bestimmen im Web 2.0 die Inhalte, nicht mehr die "Autoritäten".
Noch ein schönes Praxisbeispiel: Illumio - Damit kann man sich in Zukunft Ratschläge von seinen Freunden holen, ohne dass man sie anrufen muss. Über das Internet wird automatisch festgestellt, wer am besten Auskunft über bestimmte Personen oder Produkte geben kann. Die Software ist mit der Desktop-Suche von Microsoft oder Google verbunden, die Verzeichnisse über Daten und E-Mails erstellt. Der Sinn liegt darin, an Informationen zu kommen von denen man sonst gar nicht wüsste, dass sie existieren. Man durchsuche quasi "die Köpfe seiner Freunde" oder zumindest den Teil davon, der am Computer gespeichert ist.
Insgesamt ein Parforce-Ritt durch die Themenvielfalt des Web 2.0 mit dem Ziel "den Hype von der Realität" zu trennen. Das ist nur bedingt gelungen - den "Anfängern" wird bei Begriffen wie z.B. "Supply driven Push advertising" ganz schön der Kopf geraucht haben, für die anderen war es wohl zu oberflächlich.
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Permalink: Web 2.0 Kongress: Hype von Realität trennen
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Wong
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