Wartung und Pflege der IT-Umgebung

Wartung und Pflege der IT-Umgebung

Menschen sind Gewohnheitstiere und oft genug gar nicht besonders erpicht auf Veränderungen. Dies gilt in besonderem Maße auch auf IT-Umgebungen, also die Gesamtheit der installierten Programme, Dienste usw.
Vielfach ist es so, dass nach einer recht aufwändigen Einführungsphase, die Programme dann "endlich" laufen und wirklich niemand hat ein großes Interesse an weiteren Veränderungen. Dabei muss man sich vor Augen führen, dass kaum ein Bereich einem derart regen Wandel unterworfen ist, wie Software.
Seien es Updates, Erweiterungen immer wieder gibt es etwas neues – und immer wieder stoßen diese Neuerungen auf teilweise heftigen Widerstand. So sehr, dass manchmal lieber jahrelang mit veralteten Versionen gearbeitet wird. Selbst kostenlose Updates werden oft nicht wahrgenommen. Was auf den ersten Blick vielleicht lediglich unterhaltsam aussieht schafft zum Teil massive Probleme.

  • der Support seitens des Anbieters wird aufwändiger – bezahlt wird dies über den Wartungsvertrag oder steigende Lizenzkosten
  • Je mehr Versionen gepflegt werden, desto größer ist die Fehleranfälligkeit der einzelnen Version
  • Sinnvolle oder notwendige Änderungen im Softwaredesign einer Anwendung verzögern sich weil die installierte Basis eine Veränderung nicht oder noch nicht zulässt.

Hier gilt es dem "Ich kann aber nur mit meinem alten Programm arbeiten" dem "das haben wir schon immer so gemacht" einen Riegel vorzuschieben. Hinter dem Mauern auf allen Ebenen steckt oft auch die Angst vor Neuerungen. Eine Angst die im Grunde genommen die Angst vor dem Versagen in unbekannten Situationen ist – diese Angst gilt es auszuräumen und das als Unternehmenskultur zu pflegen.

Eike Elser 03.09.2007


Posted on Montag, September 3rd, 2007 at 11:33 and is filed under Strategie. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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