Vorratsdatenspeicherung - ein erster Schritt
abgelegt im Archiv IT-Security am 10.11.07
Vorratsdatenspeicherung - ein erster Schritt Zur Aufklärung schwerster Straftaten so die einen, zum Ende der persönlichen Rechte die anderen. Der Ansatz ist klar: aktuelle Entwicklungen haben gezeigt, dass im Zeitalter modernen Kommunikation eben diese Medien zur weltumspannenden Vorbereitung von Straftaten dienen - genauso wie in früheren Zeiten Briefe verschickt wurde. Dennoch leisten wir uns heute immer noch ein Briefgeheimnis.
Wenn alles was ich so kommuniziere und verschicke beim Provider abgelegt wird um bei Bedarf hervorgekramt zu werden, dann ist mir doch unwohl in meiner Haut. Was da an als Informationsprofil über mich erstellt wird ist schon beachtlich. Heute die Strafverfolgungsbehörden, morgen Steuerfahndung übermorgen Finanzämter und tags drauf Arbeitgeber, die alle ein berechtigtes interesse daran haben zu erfahren was ich so treibe.
Natürlich, wenn nur ein Mensch gerettet werden kann, weil auf Vorrat gespeicherte Daten zur Vereitelung einer Straftat führen, werde ich gern ein transparenter Bürger. Ich zweifle allerdings daran, dass die Vorratsdatenspeicherung hier funktioniert. Wer jetzt was im Schilde führt, nutzt doch ab sofort andere Wege um unerkannt zu bleiben. Und dann ist das ganze eine Nullnummer und dient einzig und allein dem Ausspähen meiner Daten.
Eike Elser 09-11-2007

Permalink: Vorratsdatenspeicherung - ein erster Schritt
Tags: privatsphäre Security
Stimmen Sie ab für Vorratsdatenspeicherung - ein erster Schritt:
|
Dieser Eintrag wurde mit: 10.00 Punkten (von 1 Stimme(n) insg.) bewertet.
|
| RSS | |
|
| |
| Yahoo! |
|
| Bloglines |
|
| Followen Sie uns bei Twitter! |
Most Popular
abgebloggt
Anwendungen
Best of
Branchen News
CeBIT 2006
CeBIT 2007
CeBIT 2008
CeBIT 2009
Finanzkrise
Freistil
Fundstellen
Gastkommentare
Green IT
Hardware
Informationen über
IT-Ausbildung
IT-Security
IT-Service
Kurz vorgestellt
Misc
