Vorratsdatenspeicherung – ein erster Schritt

Vorratsdatenspeicherung - ein erster Schritt

Vorratsdatenspeicherung – ein erster Schritt Zur Aufklärung schwerster Straftaten so die einen, zum Ende der persönlichen Rechte die anderen. Der Ansatz ist klar: aktuelle Entwicklungen haben gezeigt, dass im Zeitalter modernen Kommunikation eben diese Medien zur weltumspannenden Vorbereitung von Straftaten dienen – genauso wie in früheren Zeiten Briefe verschickt wurde. Dennoch leisten wir uns heute immer noch ein Briefgeheimnis.

Wenn alles was ich so kommuniziere und verschicke beim Provider abgelegt wird um bei Bedarf hervorgekramt zu werden, dann ist mir doch unwohl in meiner Haut. Was da an als Informationsprofil über mich erstellt wird ist schon beachtlich. Heute die Strafverfolgungsbehörden, morgen Steuerfahndung übermorgen Finanzämter und tags drauf Arbeitgeber, die alle ein berechtigtes interesse daran haben zu erfahren was ich so treibe.
Natürlich, wenn nur ein Mensch gerettet werden kann, weil auf Vorrat gespeicherte Daten zur Vereitelung einer Straftat führen, werde ich gern ein transparenter Bürger. Ich zweifle allerdings daran, dass die Vorratsdatenspeicherung hier funktioniert. Wer jetzt was im Schilde führt, nutzt doch ab sofort andere Wege um unerkannt zu bleiben. Und dann ist das ganze eine Nullnummer und dient einzig und allein dem Ausspähen meiner Daten.

Eike Elser 09-11-2007


Posted on Freitag, November 9th, 2007 at 16:42 and is filed under IT-Security. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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