Voice over Everything: Klicken statt wählen
abgelegt im Archiv Telekommunikation am 09.12.05

Die meisten CIOs haben sich noch nicht mit der Einbettung von Voice-Diensten in die IT-Applikationen beschäftigt. Das glauben zumindest die Marktforscher von Gartner, die darin einen Trend sehen, "der die Art, wie Sprachkommunikation am Arbeitsplatz genutzt wird, fundamental verändert".
analyst Geoff Johnson bringt ihn so auf den Punkt: "Heute wählen wir, morgen klicken wir". Sprachdienste werden nach der Prognose der Marktforscher künftig überall eingebettet, die Bedeutung der Mobilität nimmt dabei weiter zu. "Anrufe werden in Zukunft eher durch Klicken in einem Dokument oder einer eMail gemacht, als durch das Wählen einer Nummer", ist Johnson überzeugt.
Ähnlich wie beim Instant-Messaging heute, verfügen eingebettete VoIP-Dienste über genannte Präsenz-Anwendungen. Diese zeigt zum Beispiel den Kollegen im Unternehmen an, ob ein Mitarbeiter gerade erreichbar, beschäftigt, abwesend oder offline ist. Gartner hat auch schon einen neuen Begriff für diesen Trend gefunden: Voice-over-Everything (VoE).
Microsoft - so Gartner - macht sich derzeit verstärkt Gedanken über eingebettete VoIP-Services, da sie eher in der Software als in der Hardware an den Mitarbeiter gebracht werden. "Die CIOs sollten sich langsam auf die VoE-Entwicklung einstellen", rät der Analyst.

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