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Strategie
von Eike Elser am 24.08.07

Flexibel deshalb, weil damit mehrere verschiedene Betriebssystemumgebungen bereit stehen, Ausfallsicherheit deshalb weil im Falle eine Absturzes nicht die Maschine neu gestartet werden muss (die Hardware läuft ja weiter) sondern nur Programm.
Investitionskosten deshalb, weil auf einer Maschine zum Beispiel mehrere Server laufen können ohne dafür immer wieder die entsprechende Hardware zu kaufen zu müssen.
So weit so gut.
Virtualisierung ist in aller Munde. ein Allheilmittel oder ein Must-have ist es damit aber lange noch nicht. Vielmehr geht es darum herauszufinden, ob virtuelle Server tatsächlich die Lösung in einem speziellen Anwendungsfall darstellen. In allen Fällen muss aber geprüft werden, ob die erkannten Vorteile (z.B. die geringeren Kosten bei der Hardwarebeschaffung) die erkauften Nachteile (den erhöhten Aufwand einer in aller Regel ja eher heterogenen IT-Landschaft) rechtfertigen. Früher mieden IT-Menschen derartige Konstrukte wie der Teufel das Weihwasser, heute soll es eine seligmachende Lösung sein. Es gibt sicher Beispiele wo virtuelle Maschinen erforderlich sind oder ein spezifisches Problem lösen, doch ganz ehrlich mir sind bisher nur ganz wenige untergekommen (z.B. Entwicklungsumgebungen und komplexe Speicherlösungen). Es ist ein wenig so: es gibt so etwas, alle reden davon, also nutzen wir es.
Links:
Xen
Xen-Faq (Computerwoche)
VMWare
VMWare-Forum
What is virtualisiation (Webcast 10 Minuten; engl.)
Trackback: http://publish.creative-weblogging.com/publish/mt-tb.pl/87933
Wong
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