Twingly: Zum Start eine bittere Enttäuschung

Heute ist das schwedische Start-Up Twingly mit seiner "neuen, Spam-freien Blog-Suchmaschine" offiziell gestartet. Ich gehörte ja zu den 3500 Teilnehmern am Beta-Test, habe aber seitdem das Tool nur selten genutzt.
Wie ich in den letzten Wochen überhaupt recht wenig gebloggt habe. Aber das ist doch kein Grund, mich so zu strafen! Denn als ich heute den Anlass genutzt habe, um mal auf deutsch nach "CIO-Weblog" zu suchen, kamen nur Treffer von vor über zwei Monaten. Als ich mich damals zum Beta-Test angemeldet hatte, indizierte Twingly ordentlich meine Postings. Danach hat man in Schweden offensichtlich die Lust verloren.
Die Features klingen ja ganz interessant. So werden die gefundenen Blogs mit eigenen Profil-Seiten hinterlegt. Eine Darstellung der Bezüge von Postings ist in Form einer Inlink-Liste zu finden. Auch können die Ergebnisse von den registrierten Nutzern als Empfehlung markiert und dann entsprechend relevanter dargestellt werden. Außerdem gibt es eine Auswahl an Widgets, die den Inhalt eines Blogs nach Popularität und Aktualität darstellen.
Alles sehr schön. Aber wenn keine Ergebnisse gefunden werden, nützt das leider nichts.
Nachtrag: Kaum hatte ich diesen Beitrag geschrieben und Twingly per Hand angepingt, tauchen plötzlich alle Postings der letzten zwei Monate bei den Treffern auf. Schnelle Reaktion – aber andere Suchmaschinen crawlen automatisch.