Trends – was kommt nach Wikipedia und Blogging?

Das Internet mit seinen Diensten und Technologien, die weltweite Vernetzung unzähliger Menschen, schafft auf der einen Seite einen gigantischen Informationspool auf der anderen Seite eine vollkommen neue Möglichkeit des Arbeitens.
Wenn viele Menschen sich eine Arbeit über das Internet teilen, gemeinsam an einer Sache arbeiten, deren Bewältigung normalerweise eine halbe Ewigkeit dauern würde, nennt man dies "Crowdsourcing". Dieses Wordspiel aus Crowd (ein "Haufen" Leute) und Outsourcing (auslagern der Arbeit an andere) beschreibt etwas mit immensem Potential.
Heute ist man im wahrsten Wortsinne grenzenlos – sofern Zugriff auf die Arbeit gewährleistet ist.
Was Google (ja, diesmal in positiver Mission) zusammen mit Amazon Mechanical Turk bei der Suche nach dem vermissten Steve Fossett da betreibt, ist schon einzigartig. Es geht mit nicht darum zu bewerten, ob oder wie "Otto Normalvermisster" in den Genuss aktuellster Satelliten-Daten und Tausender Such-Helfer käme. Es ist vielmehr das Erweitern herkömmlicher Arbeitsbewältigungsmodelle. Es geht nur noch um die richtigen Ideen, um diese Möglichkeit sinnvoll zu nutzen.
Andererseits gibt einige berechtigte kritische Stimmen die schon von globalen Proletariat sprechen.
Plattform für Minutenlöhner "Amazons Mechanical Turk"
Eike Elser 11-09-2007