Totgebloggt: So will ich nicht enden
abgelegt im Archiv Web 2.0 am 07.04.08

© aforero
Schlimme Nachrichten aus dem "Land der unbegrenzten Möglichkeiten". Wie die New York Times (NYT) am Wochenende berichtet hat, bloggen sich dort manche bezahlten Profi-Blogger bis an den Rand der physischen erschöpfung und darüber hinaus. Aktueller Anlass für den Artikel, der auch hier, hier und hier aufgegriffen wurde, war der Tod der beiden US-Blogger Marc Orchant und Russel Shaw aus Florida im Alter von 50 und 60 Jahren. Das Blatt vermutet, dass der starke berufliche Stress mit ihrem Tod zu tun haben könnte.
Da die Pro-Blogger nach der Anzahl der Postings und den Klickraten bezahlt werden, müssen sie wie am Fließband rund um die Uhr arbeiten. Denn nur wer zu interessanten Themen zuerst etwas veröffentlicht, kann mit hohen Zugriffszahlen rechnen. Da die meisten Pro-Blogger von zu Hause aus schreiben, kommt es zu ungeregelten Arbeitszeiten und dem Gefühl, keine Freizeit mehr zu haben. Die Folgen aus dem Schwimmen in diesem niemals enden wollenden Informationsfluss sind laut NYT: Starker Gewichtsverlust oder -zunahme, Schlafstörungen, Erschöpfung und manch anderes Gesundheitsproblem wie plötzliche Herzattacken.
Der Lohn für diesen Stress sind in den USA Jahreseinkommen von 30.000 bis 70.000 Dollar pro Jahr für die Schreiber bei den Top-Blogs. Meist aber deutlich weniger. Mal abgesehen davon, dass selbst solche Honorare in Deutschland längst nicht erreicht werden, ist es das wirklich nicht wert. Da genieße ich doch lieber die Frühlingssonne und höre mit dem Bloggen sofort auf.
Permalink: Totgebloggt: So will ich nicht enden
Tags: Blogs Weblogs ProBlogging Tod
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Wong
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Kommentar von:
Main-Blog
(07.04.08 13:40 Uhr)
Kommentar von:
maischi.de
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Aber meine Rede, immer schön relaxt angehen lassen das geblogge, ich beschränke mich da auf ca. 2 - 3 Beiträge pro Tag und gehe dafür halt normal arbeiten.
VG,
Torsten