Social Networks im finanzwirtschaftlichen Abwärtsstrudel

Social Networks im finanzwirtschaftlichen Abwärtsstrudel
© Geek&Poke

Die Auswirkungen der finanziellen Krise der Weltwirtschaft wurden bereits hinlänglich diskutiert. Auch in Hinblick auf das Internet und das gesamte Web-2.0-Geschäftsfeld – allein es fehlte bisher an handfesten Fakten und Zahlen.
Markus Horowski hat sich auf "BlogWave" die Mühe gemacht einige Zahlen zusammenzutragen, die die Auswirkungen speziell auf Social Networks veranschaulichen sollen.

Interessant sind die rückläufigen Mitarbeiterzahlen von Hi5 (-10-15 Prozent), LinkedIn (-10 Prozent) und Jive (satte -40 Prozent), die tatsächlich durch die wirtschaftliche Lage beeinflusst sein könnten.

Wesentlich aufschlussreicher wären an dieser Stelle aber Zahlen zum Umsatz, zu Investitionen der Social Networks (beispielsweise in die eigene Infrastruktur) oder über neue Kapitalbeteiligungen. Über Gewinne kann man ja leider in den meisten Fällen gar nicht reden, weil die schlicht nicht existieren und auch vorher nicht realisiert worden sind.

Vorstellbar wäre es auch, dass einige Social Networks ganz von der Bildfläche verschwinden, weil sie es einfach verpasst haben in Zeiten des Aufschwungs ein passendes Monetarisierungsmodell zu etablieren. Das jetzt nachzuholen dürfte ungleich schwerer werden und einige dürften daran scheitert.

Welche Social Networks könnte das wohl betreffen? Ich bitte um zahlreiche Kommentare.


Posted on Dienstag, Dezember 23rd, 2008 at 17:53 and is filed under Finanzkrise. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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