Sind CIO unzufrieden und ausgebrannt?

Gleich zwei Nachrichten zum Thema CIO haben mich in den letzten Tagen erreicht. Und beide besagen vereinfacht ausgedrückt dasselbe. Gemäß einer CIO Umfrage von Harvey Nash sind die CIO in Deutschland zwar die am besten verdienden in der Branche, fühlen sich allerdings zu 40 Prozent unausgefüllt. Dazu kommt, dass sage und schreibe 80 Prozent in den nächsten beiden Jahren den Arbeitgeber wechseln möchten. Befragt wurden 2.655 CIOin aller Welt.
Damit jedoch nicht genug, denn auch Silicon.de bringt eine regelrechte Hiobsbotschaft für CIO oder angehende IT-Chefs. Demnach ist gerade diese Berufsgruppe in besonderem Maße vom Burnot-Syndrom bedroht. Und das hat verschiedene Gründe:
Zum einen erhalten ITler nur selten Dank für ihre Tätigkeit, noch dazu verstehen die wenigsten Kollegen überhaupt, was ein CIO überhaupt tut. Nichtsdestotrotz ist der Job verantwortungsvoll und im Fall eines Versagens steht das gesamte Unternehmen still. Zuletzt müssen CIO oftmals auch an Wochenenden oder Feiertagen arbeiten, idealerweise, wenn die IT nicht von anderen Mitarbeitern genutzt wird, was im Klartext Freizeitverlust bedeutet.
Wer mehr über diese und andere Nachteile erfahren möchte, sei in diesem Kontext auf den zitierten Artikel hingewiesen.