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Branchen News
von wolfgang am 01.06.06

Ganswindt: "Es ist die richtige Entscheidung, beide Technologien zu behalten". Der Konzern könne damit am besten Bedürfnisse von Kunden befriedigen, die zunehmend Mobilfunk und Festnetz im Bündel anbieten. "Für uns ist ein großer Vorteil, in beiden Segmenten vertreten zu sein", sagte Ganswindt.
Auf die in den vergangenen Monaten immer wieder geäußerten Spekulationen über den möglichen Verkauf von Teilen der Kommunikationssparte ging Ganswindt in Bonn allerdings nicht konkret ein. "Offensichtlich muss es wohl so sein, dass wir ein Portfolio haben, dass uns zu einem interessanten Partner macht", meint er. Die Politik von Siemens sei aber davon geprägt, "dass wir eher zugekauft haben". Zu möglichen Zielen von Akquisitionen machte der Siemens-Vorstand ebenfalls keine Angaben. Der Kauf des chinesischen Unternehmens PhotonicBridges vor wenigen Tagen, zeigt aber die Richtung. Mit dem Hersteller von optischen Übertragungssystemen will Siemens vor allem in Asien verstärkt aktiv werden. So wurde beim China-Besuch von Kanzlerin Angela Merkel mit den Mobilfunknetzbetreibern China Mobil und China Unicom der Ausbau von deren Netzen in sieben Provinzen vereinbart. Gesamtumfang des Auftrags: 150 Millionen Euro.
Permalink: Siemens: Entwarnung für Com-Bereich?
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Wong
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Kommentar von:
Caili
(02.06.06 0:50 Uhr)
Eine andere Interpretation: "Wir haben hard mit Leute verhandlet. Aber alle wollen nur die Mobil-Spalte haben. Ich bin doch nicht blöd."
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