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Freistil
von wolfgang am 22.04.07

Wer z.B. die Internetadresse www.berneroberland.com eingibt, landet beim amerikanischen domain-Großhändler BuyDomains.com. Der dürfte zwar eigentlich gar keine Besitzesansprüche darauf erheben, verlangt aber 22.000 Dollar für die Adresse. Statt bei weißen Berghängen, dem Wappentier Steinbock oder rasanten Skiabfahrten findet sich der nichtsahnende Urlaubsgast nun bei karibischen Palmenständen und Kreuzfahrtschiffen wieder.
Jerun Vils, Präsident des Rates der neun Oberländer Urlaubsdestinationen, ist davon natürlich nicht begeistert und verrät: "Wir haben uns deshalb vor einem halben Jahr intensiv mit der Internet-Thematik auseinandergesetzt und Massnahmen eingeleitet". Allerdings wohl nur teilweise mit Erfolg.
Die Adresse www.berneroberland.eu konnte immerhin mit "großem Verhandlungsaufwand" für die Region gesichert werden. An den Domains www.berneroberland.com und www.berneroberland.travel sei man dagegen noch dran.
Auch andere Tourismusgebiete in dem Alpenland kämpfen mit solchen Problemen. So führt die Adresse www.jungfrau.com zwar auf www.jungfrau.ch, die offizielle Website der Schweizer Jungfrauregion mit ihren gewaltigen Bergen. So weit, so gut. Doch schon die URL www.jungfrau.info bringt die Urlauber direkt ins "Seitensprungparadies" mit diversen Links aus der Abteilung Flirt- und Sexkontakte.
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Wong
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