Rainer Fakeman: Die Legende lebt im Netz weiter

Rainer Fakeman: Die Legende lebt im Netz weiter

Knapp ein Jahr ist es jetzt her, dass der Wirtschaftswoche-Redakteur Jochen Mai die Kunstfigur "Rainer Fakeman" geschaffen hat. Ziel des Experiments war es, die "Googlability" eines Namens zu verfolgen und zu schauen, welche Spuren man im Netz heute so hinterlässt.

Nun kommt die zweite Phase: Mit Hilfe eines positiven Profils bei einem der neuen Reputationsdienste sollen die Negativeinträge bei Google (Säufer, Streber usw.) von den vorderen Plätzen in der Trefferliste verdrängt werden, um mit dem positiven Profil möglichst weit oben bei Google & Co. gelistet zu werden.

Der aktuelle Zwischenstand nach vier Tagen: "Das Profil ist inzwischen von Null bis auf Platz 5 der zweiten Trefferseite vorgedrungen". Interessant aber auch: Der erwähnte Blogbeitrag zu diesem Versuch landet derzeit auf der ersten Seite auf Rang 8. "Ein gut verlinktes Blog bringt also deutlich mehr", bilanziert Jochen Mai.

Die in dieser Woche in einer öffentlichen Betaversion gestartete Personensuchmaschine yasni, die ihren Nutzern eine "Verbesserung der persönlichen digitalen Reputation" verspricht, hilft offensichtlich auch nicht weiter: Dort werden im Wesentlichen nur die negativen Google-Treffer angezeigt. Von einem positiven image keine Spur.


Posted on Mittwoch, Oktober 31st, 2007 at 10:24 and is filed under Web 2.0. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

One Response to “Rainer Fakeman: Die Legende lebt im Netz weiter”

  1. Jo sagt:

    Bei Yasni müsste ich Reiner Fakeman vielleicht noch anmelden und so gewünschte Einträge puschen…

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