Qype: Noch eine lokale Suche, aber mit sozialem Netzwerk

Die FAZ berichtet immer öfter über das Tema Web 2.0. Heute stellt sie Qype vor. Einen Dienst, der lokale Suche und soziales Netzwerk miteinander kombinieren soll. "Qype ist der ideale Ort, um die besten Adressen, dienstleister und Treffpunkte einer Stadt zu finden, zu empfehlen und andere Menschen zu treffen", werben die Hamburger Entwickler in ihrem Weblog.
Der neue Service – der Name steht für "Quality" und "Hype" oder "Quote Your Personal Experience" – ist zwar noch gar nicht am Start, hat es aber schon ins Museum geschafft. Im Unterschied zu den anderen lokalen Suchmaschinen, die im Moment überall aus dem Boden schießen, sollen sich die Nutzer bei Qype gegenseitig gute Dienstleister empfehlen. Der Gedanke dahinter: Je mehr Leute ihre Erfahrungen mit Unternehmen einstellen, desto mehr persönliches Wissen über eine Stadt entsteht und kann von allen genutzt werden.
Da heute auch die Computerwoche über das Projekt berichtet, scheint es gar nicht unbedingt an der Web 2.0-Vorreiterrolle der guten alten Tante FAZ zu liegen. Sondern vielleicht an einer cleveren PR-Strategie, die den Hype um Qype langsam anheizt.