Quintura: Visuell suchen

Mit einer erneuten Geldspritze von mehreren Millionen Dollar wollen die Finanzinvestoren Mangrove Capital Partners, ABRT Fund und OpenView Venture Partners die amerikanisch-russische Suchmaschine Quintura fit für den Wettbewerb mit Google & Co. machen.
Der Firmensitz des von russischen Software-Experten gegründeten Unternehmens liegt zwar in Alexandria im US-bundesstaat Virginia, die Entwicklung findet aber in der Nähe von Moskau statt. Quintura verfolgt einen semantischen Ansatz. Die Ergebnisse werden dabei nicht wie bei einer gewöhnlichen Suchmaschine durch Algorithmen anhand des Textes auf der Seite sowie der entsprechende Links auf die Seite angezeigt. Vielmehr versucht Quintura den Inhalt der Dokumente zu verstehen und diese dann – möglichst passend zur Suchanfrage – auszugeben.
Die Anzeige erfolgt dabei in einer Ergebnis-Wolke ("Tag-Cloud") in der alle zum jeweiligen Suchbegriff in Beziehung stehenden Begriffe je nach Relevanz um den Suchbegriff platziert werden. Alle Ergebnisse können dann wiederum ebenfalls angeklickt werden und man erhält zu diesem Begriff dann eine entsprechende Tag-Cloud. Die Suchanfragen lassen sich abgespeichern und die Ergebnisse per E-Mail verschicken.
Im Augenblick wird eine Suche im Web, in Videos (durch eine Kooperation mit blinkx), in Bildern und in den Datenbanken von Amazon angeboten. Eine spezielle Version der Suchmaschine für Kinder existiert bereits, eine für Frauen ist in Vorbereitung. Man kann sich Quintura auch auf dem eigenen Rechner installieren, für Unternehmen gibt es entsprechende Lizenzen.