Post-Chef Zumwinkel auf der Flucht im Second Life
Nachdem die Deutsche Post gestern Second Life verlassen hat und heute womöglich ein Haftbefehl gegen ihren Vorstandschef Klaus Zumwinkel wegen Steuerbetrug vollstreckt wird, gibt dieses Video hier erhebliche Rätsel auf. Ist das etwa der Post-Boss auf der flucht ins virtuelle Liechtenstein?
Die Deutsche Post, die übrigens auch den Pressebereich ihres Second-Live-Auftritts rigoros aufgeräumt hat (niemand soll wohl mehr an den Hype vor ein paar Monaten erinnert werden), verkauft den Rückzug aus der virtuellen 3D-Welt jetzt auch noch als großen Erfolg:
"Ein spannendes Projekt geht zu Ende: Die Deutsche Post verabschiedet sich aus Second Life und blickt zurück auf eine hochinteressante und abwechslungsreiche Zeit. … Heute ziehen wir daher eine sehr positive Bilanz unserer virtuellen Präsenz: Alle unsere Ziele haben wir erreicht. Auch nach Abschluss des Projekts in Second Life wird sich die Deutsche Post weiterhin intensiv mit der Entwicklung von 3D-Plattformen beschäftigen. Wenn der geeignete Zeitpunkt gekommen ist, werden wir uns wieder aktiv an ihrer Gestaltung beteiligen. Auf die spannenden Möglichkeiten in den virtuellen Welten der Zukunft freuen wir uns schon jetzt."
Das wäre ja auch noch schöner, einen Fehler – der immerhin einen "mittleren sechsstelligen Betrag" gekostet hat – so einfach einzugestehen. Ich bin mal gespannt, ob sie uns die Aktien- und Steuereskapaden des Multimillionärs Zumwinkel auch als "erfolgreiches Krisenmanagement" verkaufen werden?
Vielen Dank an Jake von Messe-schnell-weg
Manchmal ist es besser, einfach nichts zu sagen, liebe Post.
Die Deutsche Leitkultur braucht sie:
nach Hartz, Zumwinkel !
Wer lässt uns jetzt träumen ?
Wo sind unsere neue Beispiele ?