Paris Hilton trällert auf YouTube
abgelegt im Archiv Web 2.0 am 23.08.06
Ich habe mich ja immer gefragt, wie das Business-Modell von YouTube aussehen könnte? Nach eigenen Angaben werden weltweit täglich rund 100 Millionen Videos von den Benutzern der Plattform heruntergeladen oder angeschaut - aber keiner zahlt etwas dafür. Des Rätsels Lösung: YouTube verkauft künftig Werbeplatz.
Den Anfang macht die Hotel-Erbin Paris Hilton, deren Plattenfirma Warner Bros. einen "Brand-Channel" zum ersten Album "Paris" des Stimmwunders gebucht hat. Von der gesanglichen Qualität passt das Werk ganz gut in das YouTube-Umfeld, besonders schräge Interpretationen von Songs sind dort ja sehr beliebt. "Die Werbekunden sollen Teil der YouTube-Gemeinschaft werden und das Angebot damit bereichern", erläutert Chad Hurley, Geschäftsführer bei YouTube, das Konzept. Bezahlt wird dabei nach den Klicks, die ein Werbespot tatsächlich erreicht.
Ein weiteres Verwertungsmodell bei YouTube stellen Plattformen für interaktive Werbevideos dar. Die Nutzer haben dabei die Möglichkeit zur bewertung, Kommentierung und Diskussion der gezeigten Clips. Zudem gibt es wie bei allen anderen YouTube-Videos die Möglichkeit zur Weiterleitiung an Freunde und Bekannte oder zur Einbindung in die eigene Website. Der erste derartig platzierte Werbeinhalt soll der Trailer für den in Kürze startenden Kinofilm "Pulse" sein. Das Konzept geht offensichtlich auf: Nach Angaben des Verleihs wurde der Spot in den bislang 4 Tagen seit seiner Verfügbarkeit schon rund 900.000 mal gesehen

Permalink: Paris Hilton trällert auf YouTube
Tags: YouTube Paris Hilton Pulse Video Trailer für paris+hilton
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Wong
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