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Telekommunikation
von wolfgang am 12.12.06

Die vier unterschiedlichen Modelle der OpenStage-Telefone nutzen das Session Initiation Protocol (SIP) zur Integration der Festnetz-, Mobilfunk- und IP-Kommunikation und ermöglichen so neue Konferenz- und Gesprächsleistungsmerkmale wie "Push-to-Conference", "Desktop Call Management" und präsenzbasiertes Telefonieren.
Da es sich bei OpenStage um eine offene Plattform handelt, können auch andere Firmen flexibel Mehrwertanwendungen entwickeln und und bei den Kunden einführen. "Dadurch entwickelt sich das Telefon zu einer zentralen Schnittstelle für Enterprise-Business-Applikationen, Kommunikations- und Arbeitsabläufe werden beschleunigt", sagte Thomas Zimmermann, Chief Operating Officer von Siemens Enterprise Communications.
Über standardbasierte Technologien wie Java, HTML, WML (Website Meta Language) und XML (Extensible Markup Language) lassen sich die Fremdanwendungen integrieren. Beispielsweise können Java-Apllikationen, die auf einem PC, Mobiltelefon oder PDA laufen, nun ohne weiteres auf das OpenStage-Telefon portiert werden. Mit HTML lassen sich die Telefone als Schnittstelle für gehostete Anwendungen wie Stechkarten, Terminkalender oder öffentliche Telefonverzeichnisse nutzen.
Die WML-Unterstützung stellt die Kompatibilität mit Anwendungen sicher, die für Mobiltelefone entwickelt wurden, z.B. der Zugang zu Verkehrsmeldungen. Die XML-Unterstützung erleichtert zudem die anpassung von OpenStage an jede beliebige Benutzerzahl, etwa zur individuellen Gestaltung von Begrüßungsansagen oder die Erstellung von "Tell me when"-Anwendungen, mit denen spezielle Bedingungen überwacht werden, wie das Unterschreiten eines voreingestellten Mindestbestands an Waren.
Über die integrierte Bluetooth-Schnittstelle und die Nutzung eines Bluetooth-Headset stellt das OpenStage-Deskphone eine Freisprechfunktion zur Verfügung. Ein V-Card-Austausch gestattet sogar die Übertragung von Kontakten zwischen kompatiblen Mobiltelefonen und dem Deskphone. Ein USB-Port erlaubt es, Daten wie persönliche Kontakte zu sichern, und über ein WLAN-Dongle Zugang zu einem WLAN zu erlangen. Mit Netzwerkunterstützung hat man mit einem LDAP-Client Zugang zu einem Unternehmenstelefonverzeichnis, kann mit XML aber auch in öffentlichen Telefonverzeichnissen nach Personen suchen.
OpenStage nutzt TouchGuide, ein Sensorrad, das die problemlose Navigation durch die menügesteuerte Benutzeroberfläche ermöglicht. Der TouchSlider steuert die Lautstärke von Hörer, Klingelton und Lautsprecher. Darüber hinaus können programmierbare Sensortasten so vorbelegt werden, dass häufig benutzte Anwendungen und Leistungs-merkmale wie Adressbücher, Voicemail, Konferenzgespräche und Kurzwahlfunktionen auf Tastendruck zur Verfügung stehen. OpenStage ermöglicht zudem eine Rufnummernwahl entweder über Sprachkommandos oder konventionell mit der Tastatur. In der Ausstattung ebenfalls inbegriffen ist ein Lautsprecher, der speziell auf Konferenzgespräche ausgelegt ist und vom selben PC mehrere Verbindungen gleichzeitig unterstützt.
"OpenStage vereint die wichtigsten technischen Features von Mobilfunk, Internet und Wired Desktop", betonte Zimmermann bei der Präsentation. "Wir haben OpenStage so konzipiert, dass in einem Festnetzgerät mobiler Komfort bereitgestellt wird, der leicht zu bedienen ist."
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Wong
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