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Software News
von wolfgang am 16.02.06

Das Magazin "Business Week" sieht dahinter die Strategie, dass Oracle mit JBoss sein J2EE-Portfolio im Bereich Middleware und Applikationsserver sowie bei kleineren und mittelständischen Unternehmen ausdehnen will. Mit Zend wollen man zudem eine stärkere Position bei den Entwicklern erhalten. Und durch die "bernahme von Sleepycat erhalte das Unternehmen Zugriff auf die Datenbank berkeley DB, die Oracle bei kleineren Installationen und für Open-Source-Entwickler künftig als Alternative zur eigenen Datenbank anbieten kann.
Oracle - so "Business Week" - plane offenbar, mit den Zukäufen sein Software-as-a-Service-Modell (SaaS) weiter auszubauen. Statt Lizenzkosten und Wartung zahlen die Kunden dabei einen monatlichen Betrag für das Hosting und den Support. Das Kalkül dabei: Wenn es dem Anbieter gelingt, seine eigenen Softwarekosten niedrig zu halten und mit standardisierten Lösungen möglichst hohe Skaleneffekte zu erzielen, steigen die Margen.
Wolfgang Sommergut vermutet in seinem Blog etwas ganz anderes: Oracle will die aufgekauften Open-Source-Firmen aus dem Verkehr ziehen und dann deren Kunden mit den eigenen Produkten beliefern.
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Wong
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