Open Source recht und billig?

Bedingt durch meinen anderen Blog www.opensource-weblog.de habe ich immer mal wieder das Thema Unternehmensentwicklung und Open Source am Wickel. Vielfach ist Open Source scheinbar DIE Alternative, um kostengüstig an die benötigte Softwareausstattung zu gelangen. Open Source, das mag auf den ersten Blick noch ein probates Mittel sein die kosten der IT im Unternehmen zu reduzieren aber vielfach wird allzu leicht den Stimmen Glauben geschenkt Open Source wäre kostenlos. Nein Open Source ist nie und nimmer ohne Kosten. Die Lizenzgebühren mögen zwar zum großen Teil entfallen aber es gibt durchaus Posten, die die TCO beeinflussen.
Schulung der Anwender und der IT-Mitarbeiter
Support – die Unterstützung der Anwender aber auch die der eigenen IT-Abteilung kostet Geld.
Anpassung der Software – Open Source ist sehr oft eben keine Out-of-the-Box-Lösung
Des weiteren sollte ein solcher Schritt gründlich überlegt sein, denn es gibt im Umfeld der Einführung in im Betrieb einer Software Folgekosten die wenn nicht sofort erkennbar doch zumindest gesucht werden sollten.
In der Praxis habe ich nur allzu oft erleben müssen, dass Fachabteilungen eine "kostenlose" Open-Source-Lösung aufgedrückt bekommen haben , die sic dann in der Praxis als sehr kostspielig herausgestellt hat.
Open Source IST eine Alternative aber nicht unter ausschließlicher Betrachtung der Kostenseite. Es gilt wie eh und je: wenn ich etwas haben will, muss ich dafür bezahlen.
Eine Seite von vielen zum Thema: http://www.kj-ibitec.de/kj-ibitec/home/ITBeratung/Technologien/
Vor allem die Kosten um die Mitarbeiter zu schulen, damit sie mit der Open Source Software auch zurecht kommen, wird meist dramatisch unterschätzt. Auch die Kosten für Fachpersonal zur Wartung werden oft nicht richtig eingeschätzt.
Die Lizenzgebühren machen eben nur einen Teil der Kosten aus…auf den ersten Blick denkt man, dass man sich viel spart…