Online Reputation Management? Bei Imageschäden einfach den Namen ändern…

Für Unternehmen und Menschen, die es sich leisten können ist Online Reputation Management ein gutes Mittel um den guten Ruf im Netz zu wahren bzw. wieder herzustellen. Da sich aber auch immer mehr Jugendliche und mitunter sogar auch Kinder im World Wide Web bewegen und sich nicht selten auch mit ihrem richtigen Namen bei diversen Social Networks und dergleichen anmelden, kommt es auch immer häufiger zu Nachteilen, die nicht mehr nur in der virtuellen Welt verbleiben. Dazu kommt auch noch dass die Datenwege im Hintergrund mittlerweile so eng miteinander verknüpft sind, dass man umfassende Informationen zum einzelnen Nutzer erhalten kann. Und wird es einem dann doch mal zu viel ist es beinahe unmöglich, seine Spuren zu verwischen. Einen etwas absurden Vorschlag machte der Google CEO Eric Schmidt jüngst zu diesem Thema: Er meint, dass die betreffenden dann doch einfach ihren Namen wechseln sollen.
Konkret findet er, dass man beim Erreichen der Volljährigkeit alle Jugendsünden durch einen Namenswechsel ganz einfach ungeschehen machen kann. Ein Namenswechsel ist jedoch sowohl in der Praxis als auch in der Theorie mit einigen Hürden und Unannehmlichkeiten verbunden. Und gerade Google würde diese Bemühungen durch seine rigorosen Datenabfangmechanismen zumindest auf technischer Seite deutlich erschweren. Vielleicht sagt uns dies auch nur, dass sich auch Menschen in höheren Positionen schon mal etwas unbedacht äußern können.