Noch mehr Blog-Karnevals: Kreativitätstechniken und kritisch konsumieren

Noch mehr Blog-Karnevals: Kreativitätstechniken und kritisch konsumieren

Blog-Paraden und Blog-Karnevals schießen in den letzten Wochen auch in Deutschland aus dem Boden. Nach jahrelanger Stille scheint nun der Knoten geplatzt zu sein. Und die Themen werden immer anspruchsvoller.

Olaf Kohlbrück hat sich in off the record das Thema "Kreativtechniken" ausgesucht. "Also, welche Methoden nutzt Ihr, um gute Ideen zu bekommen? Wo und wie kommen Euch Ideen für den Blog, für Kampagnen, für die Arbeit, für das Studium, für die Schule, für die Geburtstagsüberraschung? Habt Ihr Rituale, um Ideen hervorzuzaubern? Spitzt Ihr hundert Bleistifte an, geht Ihr mit dem Hund spazieren? Was macht Ihr gegen Schreibblockaden? Wie helft Ihr der Muse auf die Sprünge? Nutzt Ihr Tipps aus den zahlreicheren Kreativitäts-Ratgebern oder habt ihr eine eigene Methode? Ziel ist es, möglichst viele Kreativtechniken und Lösungen zu sammeln und vorzustellen", schreibt er.

Deadline ist der 12. August, 24 Uhr. Klingt interessant. Vielleicht beteilige ich mich mit einem Beitrag zu "теория решения изобретательски… задач", der "Theorie des erfinderischen Problemlösens" oder kurz TRIZ. Damit wollte ich mich schon immer mal näher beschäftigen.

Barbara Haselböck von www.mangoomangoo.de will dagegen wissen, ob ich und die anderen Leser(innen) "kritische Konsumenten" sind. In ihren Denkanstössen schreibt sie "Gibt es Firmen oder Marken, die Ihr mehr oder weniger konsequent boykottiert? Welche Gründe spielen da eine Rolle – oder würden eine Rolle spielen? Gibt es andererseits Marken, Firmen oder Siegel, die Ihr bevorzugt? Informiert Ihr euch bewusst über Firmen, wenn eine Kaufentscheidung ansteht? Bei welchen Warengruppen praktiziert Ihr kritischen Konsum? Wie und wo informiert Ihr euch? Gebt Ihr Informationen über Firmen, Marken (sowohl positiv als auch negativ) in eurem Bekanntenkreis weiter? Glaubt Ihr, dass das Verhalten einzelner Verbraucher überhaupt eine Rolle spielt? Oder geht es bestenfalls um das eigene Gewissen?"

Diese Aktion läuft bis zum 18. August. Barbara scheint damit ein heißes Eisen anzupacken. Denn bei www.blog-parade.de, wo sie den Blog-Karneval ankündigen wollte, hat sie dafür eine absage bekommen: "Wir können leider Deinen Beitrag nicht veröffentlichen, ich hoffe Du hast Verständnis dafür. Es besteht einfach die Gefahr, dass Firmen aktiv auch gegen Blog-Parade.de vorgehen (Abmahnung etc.), wenn sie der Meinung sind, dass diese Blog-Parade der Fa. schaden könnte". Schade, etwas viel vorauseilender Gehorsam. Ich hoffe, dass die Aktion trotzdem ein Erfolg wird und ein paar interessante Postings zusammenkommen.


Posted on Freitag, Juli 27th, 2007 at 10:23 and is filed under Freistil. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

One Response to “Noch mehr Blog-Karnevals: Kreativitätstechniken und kritisch konsumieren”

  1. herbert sagt:

    Ich denke, das nimmt langsam überhand und ich frage mich, was bringt das außer vielleicht kurzfristigem Traffic, der aber keine langanhaltende Wirkung hat.

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