Neue Studie: MySpace & Co. statt Porno

Die (übrigens auch eifrig bloggenden) Marktforscher von Hitwise warten heute wieder einmal mit einer überraschenden Erkenntnis auf: In den USA verbringen die Internet-Nutzer weniger Zeit auf Porno-Websites und tummeln sich dafür mehr in sozialen Netzwerken wie MySpace, bebo und Facebook.
Der Anteil der Besuche auf Porno-Seiten an der gesamten Internetnutzung ist nach den Erkenntnissen des gerade für 240 Mio. $ an Experian verkauften Marktforschungsunternehmens zwischen Februar 2006 und Februar 2007 von 13 auf 11 Prozent gefallen. Im selben Zeitraum stieg der Anteil der Community-Seiten von 6 auf 10 Prozent.
Aber ob es zwischen diesen beiden Zahlen überhaupt einen Zusammenhang gibt? Oder werden auf MySpace, YouTube & Co. verstärkt Pornofilme oder Sexbilder getauscht? Wahrscheinlich ist einfach eine Verlagerung auf neue Videoplattformen wie YouPorn.com, PornoTube.com, TimsTube.com oder www.stripfire.com. Auch im Second Life soll es ja einen ausgeprägten Rotlichtbezirk mit Cybersex und Sado-Maso-Schulen geben. Aber über deren Besuch gibt es noch keine Studien.