Neue Plattform für Anwenderberichte

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Seit wenigen Tagen ist die Plattform www.anwenderberichte.com online. Wir haben Stefanie berg von der Düsseldorfer PR-Agentur conosco nach dem Sinn und Zweck sowie den weiteren Plänen befragt.

? Warum wurde www.anwenderberichte.com gestartet?

Stefanie Berg: In der Ã-ffentlichkeitsarbeit bestimmter Branchen hat sich der Anwenderbericht auf Grund seiner Vorzüge zu einem zentralen Instrument entwickelt. Denn was überzeugt einen potenziellen Kunden mehr, als die möglichst konkrete Beschreibung bereits realisierter Lösungen in einer Case Study. Unsere Agentur schreibt schon seit 15 Jahren solche Success Stories für Firmen aus dem Bereich Informationstechnik und Telekommunikation. Meistens werden sie in Fachzeitschriften veröffentlicht, mitunter auch als Flyer oder auf den Websites der Firmen.

? Da hätte man doch auch schon früher eine gemeinsame Webplattform für solche Anwenderberichte realisieren können?

Stefanie Berg: Diese Idee beschäftigt uns in der Tat schon länger. Die Domain www.anwenderberichte.com haben wir bereits vor drei Jahren eintragen lassen. Aber die Umsetzung gestaltete sich damals schwierig, erst mit der Verbreitung der Weblog-Software waren die Voraussetzungen dafür optimal. Denn damit können wir die Case Studies sehr leicht pflegen und sehr komfortabel zugänglich machen.

? Bietet die Form des Weblogs weitere Vorteile?

Stefanie Berg: Durch die Verwendung der Weblog-Technologie und die damit verbundene hohe Vernetzung werden auf der Plattform veröffentlichte Case Studies bei Google und anderen Suchmaschinen deutlich besser gefunden. Schon nach kurzer Zeit stehen die Anwenderberichte unter den Top10-Treffern und sind dadurch meist besser zu finden, als Success Stories auf der eigenen Website der Unternehmen. Interessierte Firmen sollten einmal die Probe aufs Exempel machen – beispielsweise mit Suchbegriffen aus den bereits veröffentlichten Anwenderberichten. Oft werden sie sogar auf Platz 1 bei Google stehen. Außerdem finden die Besucher der Plattform durch die nach Themen, Branchen und Firmen unterteilte Navigation sowie die eigene Suchmaschine sehr leicht eine Case Study zu einem bestimmten Thema. Dazu trägt auch unsere "Empfehlung" für Besucher bei, die über eine Suchmaschine kommen. Haben sie zum Beispiel nach "Voice over IP" bei Google gesucht, zeigen wir nicht nur den eigentlichen Treffer an. Sondern auf der rechten Seite werden dann auch weitere Anwenderberichte vorgestellt, die sich ebenfalls mit dem Thema beschäftigen. Ein weiterer Vorteil der Weblog-Technologie ist die sehr einfache Kommentarmöglichkeit zu jedem Anwenderbericht, die Verschlagwortung mit Hilfe von Tags und das Setzen von Tackbacks von anderen Weblogs, die aus den Anwenderstories zitieren.

? Anwenderberichte gibt es ja meist schon auf den Websites der einzelnen Unternehmen. Warum dann noch solche eine gemeinsame Plattform?

Stefanie Berg: Wer sich für eine bestimmte Lösung interessiert, will sich meist nicht auf einen einzigen Anbieter beschränken. Bei uns findet man nebeneinander Beispiele von realisierten Projekten der unterschiedlichen Hersteller oder Dienstleister und kann direkt vergleichen. Das funktioniert natürlich umso besser, je mehr Anwenderberichte in unserer Datenbank archiviert sind. Unser Ziel ist es, in absehbarer Zeit die größte derartige Plattform in Deutschland zu werden. Wobei es uns nicht nur auf die schiere Masse ankommt, sondern auch auf die Qualität. Deshalb entfernen wir auch die Case Studies wieder aus der Datenbank, wenn sie z.B. nicht mehr aktuell sind. Um Besucher nicht zu enttäuschen, setzen wir aber in diesem Fall – so vorhanden – Links zu diesen Anwenderberichten auf der Website der Hersteller.

? Wie können Unternehmen die Plattform www.anwenderberichte.com nutzen?

Stefanie Berg: Wenn ein Unternehmen bereits fertige Anwenderberichte hat, bereiten wir diese noch etwas auf und übernehmen sie in unsere Datenbank. Das kostet während der Einführungsphase bis zum 31. 12. 2006 nur 25 Euro pro Quartal. Will eine Firma fünf Case Studies veröffentlichen, gibt es einen Rabatt. Dieses Paket kostet dann insgesamt nur 99 Euro. Wenn ein Unternehmen noch keine Anwenderstories hat, übernehmen wir gerne die Themenfindung, das Recherchieren und Schreiben, sowie – bei Bedarf – auch das Lancieren in der Fachpresse. Der Preis hängt dann vom notwendigen Aufwand ab.

? Was sollte beim Verfassen eines Anwenderberichts beachtet werden?

Stefanie Berg: Er muss vor allem professionellen Anforderungen standhalten. Der Leser soll den Produktnutzen verstehen, nachvollziehen und im optimalen Fall auf seinen konkreten Bedarf anwenden können. Damit er das tut, muss der Bericht klar und anschaulich formuliert sein, seine Struktur sollte den Leser bis in die letzte Zeile locken. Anders gesagt: Der Anwenderbericht muss journalistischen Kriterien entsprechen – von der Nachrichtensprache bis hin zu Elementen aus Feature und Reportage. Dazu zählt aber auch der Verzicht auf Marketingphrasen und Wortgeklingel.


Posted on Samstag, Juni 24th, 2006 at 17:05 and is filed under Branchen News. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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