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IT-Security
von wolfgang am 09.11.07
Aus gegebenem Anlass - der Bundestag hat ja heute abschließend über die so genannte Vorratsdatenspeicherung sowie über eine Neufassung der Telefonüberwachung beraten und mit 366 gegen 158 Abgeordneten diesen Anträgen zugestimmt - ein paar Hinweise darauf, wie man anonym im Web surfen kann.
So gibt es diverse kostenlose Webdienste, die beim Anonymisieren behilflich sind, etwa der Service "Anonymität online" der TU Dresden oder der kommerzielle Anonymisierungsdienst Jondonym. Bei beiden muss allerdings der Browser umkonfiguriert werden, was etwas Aufwand erfordert.
Leichter ist die kostenlose Software Torpark zu nutzen, da hier keine Einstellungen am Browser vorzunehmen sind. Einfach das Programm laden und durch Doppelklick starten, schon ist man mit Tarnkappe im Web unterwegs. Das Tool wird zusammen mit dem Firefox-Browser genutzt und lässt sich auch auf einem USB-Stick speichern. Einziger Nachteil: Wenn man Pech hat, verzögert sich der Seitenaufbau deutlich. anonym surfen hat also hier seinen Preis.
Trotzdem: Nach dem heutigen Beschluss des Bundestages müssen alle Telekom-Anbieter in Deutschland künftig die Verbindungsdaten für Telefonate, E-Mails und den Internetverkehr für sechs Monate speichern. Diese Suppe werde ich Schäuble & Co. etwas versalzen - auch wenn ich eigentlich nichts zu verbergen habe.
Permalink: Mit Tarnkappe im Web: Anonym surfen
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Wong
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