Microsoft Office 2007: FrontPage ist nicht mehr dabei und Outlook fehlt vielleicht auch
Nun ist es offiziell: Die nächste Generation der Büro-Programme von Microsoft wird "Office 2007" heißen und soll Anfang 2007 auf den Markt kommen. Nicht mehr im Paket dabei ist das von den Anwendern weitgehend verschmähte Webdesign-Programm FrontPage.
Stattdessen gibt es zwei Nachfolger, die auch den Anforderungen einer anspruchsvollen Klientel gerecht werden sollen. Im Office 2007-Paket selbst ist die Anwendung "SharePoint Designer 2007" dabei. Außerdem will Microsoft mit dem "Expression Web Designer" ein eigenständiges Low-Cost-Produkt für das Webdesign auf den Markt bringen. Genaue Details zu dessen Funktionen oder Programmstrukturen sind allerdings noch nicht bekannt.
"Microsoft Office 2007" wird in sieben Editionen für unterschiedliche Anwender und deren Anforderungen angeboten – von privaten bis zu professionellen Nutzern in Unternehmen. Zu den neuen Programmen in dem Paket gehört neben dem "SharePoint Designer 2007" auch das Collaboration-Tool "Office Groove 2007", mit dem Teams unabhängig von Ort oder Netzwerkverbindung dynamisch zusammenarbeiten können. Dessen Hersteller Groove Networks hatte Microsoft im März 2005 aufgekauft.
Außerdem soll es in "Office 2007", dass sich derzeit in der ersten Betaphase befindet, fünf neue Server-Programme geben. Sie integrieren Lösungen für Kommunikation und Zusammenarbeit, ECM (Enterprise Content Management), Formulare, BI (Business Intelligence) und EPM (Enterprise Project Management) sowie "Enterprise Project Portfolio Management".
Die sichtbarste Innovation von "Office 2007" ist die ergebnisorientierte Nutzeroberfläche, mit deren Hilfe die Anwender laut Herstellerangaben mit weniger Mausklicks "deutlich schneller als in der Vergangenheit bessere, professionellere Ergebnisse in ihrer Arbeit erzielen" sollen. Bei dem neuen Interface werden die klassischen Menü-Strukturen abgeschafft und von Registerkarten ("Tabs") ersetzt. Diese richten sich kontextabhängig nach dem jeweiligen Stand der Bearbeitung eines Dokuments. Dem Austausch von Dokumenten dient die Unterstützung für das verbreitete PDF-Format von Adobe: Word-, Excel- PowerPoint- und andere Dokumente können in Office 2007 direkt als PDF gespeichert werden.
Zu den sieben unterschiedlichen Editionen des Pakets zählen z.B. "Microsoft Office Enterprise 2007" mit Excel, Outlook, PowerPoint, Word, Access, InfoPath, Communicator, Publisher, OneNote, Groove und SharePoint Services. "Office Professional Plus 2007" enthält dagen Excel, Outlook, PowerPoint, Word, Access, InfoPath, Communicator, Publisher und SharePoint Services. "Office Professional 2007" besteht aus Excel, PowerPoint, Word, Access, Publisher sowie Outlook mit Business Contact Manager, Während die Variante für Kleinunternehmen "Office Small Business 2007" mit Excel, PowerPoint, Word, Publisher und Outlook mit Business Contact Manager daher kommt.
Ob Outlook allerdings tatsächlich dabei ist, scheint mittlerweile fraglich. Es wird zwar in der "bersicht auf der Microsoft-Website mit aufgeführt. Aber laut Parri Munsell, einem Group-Program-Manager von Microsoft, soll die E-Mail-Anwendung nicht mehr Teil des Pakets sein, "weil immer mehr Anwender ihre E-Mails über Webinterfaces abrufen". Stattdessen werden die Programme Word, PowerPoint und Excel mit OneNote ausgestattet, einer Anwendung für das schnelle Speichern von Notizen und Informationen aus dem Internet.
Noch mehr weiß Innovationwings und der Agenturblog zeigt sogar einen Screenshot des "neuen, häßlichen" Outlook.
Das wird unserem zeta producer CMS aber viele neue Kunden zuspülen, vermute und hoffe ich
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