Medien

Wer nicht mehr so gerne fernsehen mag, das Gefühl nicht los wird, dass Fernsehen aber auch das Anschauen üblicher Filmproduktionen ein eher sinnloses Unterfangen darstellt, der sollte sich einmal Oliver Kalkofes Abrechnung mit dem Fernsehen anhören.
Anlässlich der Medientage München berichtete der engagierte Medienkritiker über den Zustand des deutschen Fernsehens. "Wer es sich erlauben kann schaltet nicht mehr ein", so die Quintessenz seiner Ausführungen. Dabei kommt diese Institution tatsächlich nicht besonders gut weg. Es ist vielmehr so, als ginge es um eine Generalabrechnung. Wenn man sich jetzt überlegt, dass Fernesehen für eine Großteil der Bevölkerung eine wichtige wenn nicht sogar die einzige informationsquelle darstellt, bekommt man es mit der Angst zu tun. Einen Mitschnitt der Redekann man sich bei www.dwdl.de anhören.
Eike Elser 01-12-2007
Es gab schon immer Kritiker, die alles überzogen sehen, um sich selbst zu profilieren. Wenn das immer eintreffen würde, was die prophezeien, dann müsste das Fernsehen noch viel, viel schlechter sein.
Stimmt,
das schwarzmalen udn perzeichenn gehört mittlerweile schon beinahe zum “guten Ton”.
Es ist aber auch so, dass Übertreibung oft zur Verdeutlichung dient. Ansonsten lasse ich gern die Leser entscheiden, denn “DER Oliver Kalkofe” ist jabekanntermaßen ein Produkt des Fernsehens. Das Fernsehen in seiner jetzigen Form ist symbiotisch mit seinen größten Kritikern verbunden – klar, dass es einen Trend zum sinnentleerten Fernsehen gibt, klar aber auch, dass Instant-Medien-Kost zu allen Zeiten konsumiert wurde.
Eike