Liveblogging: Yigg-Gruppe und gute Tipps
Liveblogging greift um sich und nicht nur neue Tools wie Cover it live unterstützen einen bei dieser schweißtreibenden Tätigkeit.
Yigg.de hat dafür letzte Woche – gemeinsam mit Oliver Gassner – die neue Gruppe Eventblogging gestartet. Den Anfang machte Martin Koser, der live (und in englisch) vom Event "Open Source meets Business" aus Nürnberg berichtet hat. Seine Beiträge waren nicht nur im eigenen Blog zu sehen, sondern auch auf der Yigg-Startseite. "Wenn Ihr Blogger seid und Interesse am Live-Bloggen habt, meldet Euch bei uns oder Oliver Gassner, mit dem wir auch zukünftig das Eventblogging organisieren werden", schreiben die Yigger in ihrem Corporate Blog.
Unterdessen hat Malte Landwehr eine Reihe von praktischen Tipps für angehende Liveblogger veröffentlicht: Mit Infos zu UMTS-Karten, doppelten Akkus fürs Notebook und zwischendurch was zu knabbern: "Ein Tag Live-Blogging auf einer großen Konferenz kann locker zu einem Arbeitstag mit 10 Stunden werden, plus Nachbearbeitung der Artikel nach Ende der Veranstaltung. Um während des Mittagessens keine unnötige Zeit zu verschwenden (in der man zum Beispiel den Laptop aufladen oder eine Interview führen kann) brauchst du Snacks. Ideal sind frisches Obst, Müsliriegel und andere Nahrungsmittel, die dich mit Energie versorgen, aber nicht träge machen."
Da kann dann eigentlich nichts mehr schief gehen. Bis auf die Frage, wie es mit dem Honorar aussieht? Denn um sich den Stress des Livebloggens an einem oder mehreren Tagen ohne Bezahlung anzutun, muss man schon sehr von einem Event und dem dort Dargebotenen überzeugt sein. Nur mit dem freiem Eintritt für die Blogger, wie es manche Veranstalter gerne anbieten und sich dafür massive Publicity erhoffen, ist es nicht getan. Schließlich handelt es sich um harte Arbeit, die intensiver als in jeder Online- oder Tageszeitungsredaktion ist.
Live blogging ist ne Sache die nur die Profis schaffen. Und die sind nicht so viele