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Web 2.0
von wolfgang am 01.11.06

"Wir wollen zum Google der Reisebranche werden", nennt Torsten Jacobi, Geschäftsführer des Betreibers Kinkaa Ltd., das ehrgeizige Ziel des Hamburger Web 2.0-StartUps. Bereits zum Start werden mehr als 50 deutsche Reisedatenbanken mit einem Klick durchsucht, z.B. von L'tur, Expedia, dba, Karstadt Reisen, HRS, hotels.de Deutsche Bahn, Sixt oder Europcar.
Das Besondere an www.kinkaa.de: Die Suchmaschine ermittelt beim Durchforsten der Datenbanken in vielen Fällen bereits die Verfügbarkeit einer Reise, eines Fluges oder eines Mietwagens und zeigt trotzdem sehr schnell die Ergebnisse an.
Während über die Fortschritte bei der Entwicklung einer Reisesuchmaschine von Google ("Troogle") schon seit über einem Jahr spekuliert wird und dabei bisher noch keine Erfolge zu verzeichnen sind, ist www.kinkaa.de bereits startklar. Bis zum Jahresbeginn sollen letzte Fehler beseitigt und die Suchalgorithmen weiter optimiert werden.
"Dazu sind wir auch auf die Unterstützung unserer Nutzer angewiesen", sagt Jacobi. Je größer die Beteiligung der Anwender sei, desto schneller werde die Suchmaschine. Denn häufige Anfragen zu beliebten Reisezielen müssen dann nicht mehr zeitaufwändig in den Datenbanken abgefragt werden, sondern können fast in Echtzeit aus dem Cache-Speicher der Web 2.0-Anwendung angezeigt werden.
"Wir sind kein Reisebüro und auch kein Veranstalter, sondern verstehen uns als unabhängiger und neutraler Schnäppchenjäger für Urlaubs- und Geschäftsreisen", weist Torsten Jacobi auf den entscheidenden Unterschied zu ähnlichen Online-Angeboten hin. Finanzieren soll sich das Angebot über Werbung, nicht über Provisionen der Reiseveranstalter.
Von den nach Preis sortierten Trefferlisten gelangt man mit einem weiteren Mausklick auf die Seite des Anbieters, wo sofort gebucht werden kann. In vielen Fällen (etwa bei Hotels oder Pauschalreisen) besteht vorher aber auch noch die Möglichkeit sich über Bewertungsseiten über die Erfahrungen anderer Gäste schlau zu machen.
Über eine Alarmfunktion kann man sich per E-Mail benachrichtigen lassen, wenn ein gewünschtes Angebot in den durchsuchten Datenbanken auftaucht - etwa ein 200 €-Flug von düsseldorf nach nach New York.
Zeitgleich mit dem Betatest in Deutschland ist Kinkaa auch in den USA gestartet. Dort werden nicht einzelne Datenbanken der Veranstalter, Fluggesellschaften oder Autovermiter durchsucht, sondern die Meta-Search-Engines der Reisebranche wie Kayak, Sidestep, Mobissimo, Farechase oder Expedia.
(Disclaimer: An Kinkaa sind die gleichen Gründer beteiligt wie am Blog-Netzwerk Creative Weblogging, zu dem auch dieses Weblog gehört. Aber es handelt sich um ein unabhängiges Unternehmen mit teilweise anderen Investoren).
Tags:
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Wong
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Kommentar von:
Joerg
(13.01.07 2:16 Uhr)
Kommentar von:
e-commerce-blog.de
Alles noch Beta?, kein Problem, machen wir ne Testreihe draus und verlosen unter den Teilnehmern eine 2-wöchige Reise in die Türkei.
“Wir wollen zum Google der Reisebranche werden“, nennt Torsten Jacobi, Geschäftsführer...
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