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von wolfgang am 07.01.07

Thomas Knüwer, Handelsblatt-Blogger und gerade vom Medium Magazin unter die Top-100-Journalisten in Deutschland (Kategorie Newcomer, Platz 7, "Bestes Medien-Weblog") gewählt, klärt uns in der gedruckten Ausgabe der Wirtschaftszeitung auf: Die Hotelkette Four Points, eine Tochter der Sheraton-Gruppe, sucht einen Chief beer Officer (CBO).
Eine Bezahlung gibt es zwar nicht, dafür aber reichlich Vergünstigungen rund ums Bier. So gehören Dienstreisen zum Münchener Oktoberfest und dem Great American Beer Festival in Denver zum Aufgabengebiet, ebenso ausführliche Besuche kleiner Brauereien, um sich von der Güte der Produkte zu überzeugen.
Auf die Stelle, die in verschiedenen Online-Jobbörsen ausgeschrieben wurde, gingen bisher schon knapp 6.000 Bewerbungen ein. Wer sich noch bis zum 12. Januar 2007 dafür melden will, muss einen ausführlichen Online-Fragebogen ausfüllen. "Der Chief Beer Officer begeistert mit seinem Wissen zu über 300 Biersorten und kann dem Gast bei Interesse über die Entstehung, die Inhaltsstoffe und den Geschmack der jeweiligen Biersorten berichten", heißt es in der Stellenbeschreibung.
Die Four Points Hotels suchen dafür "junge Leute über 21 Jahre mit einem Faible für die Braukunst, einer offenen Persönlichkeit sowie Interesse an der Herstellung und den Besonderheiten der jeweiligen Biersorten". Also nichts wie anmelden*.
* Das Ganze ist natürlich, wie Thomas Knüwer auch enthüllt, ein Marketinggag. Trotzdem vielleicht sogar mit Perspektive. "Um den Öffentlichkeitseffekt nicht gleich verpuffen zu lassen, macht der Hotelkonzern den Interessenten aber Hoffnung auf eine bierselige Zukunft: Bewährt sich der Auserwählte, heißt es, könne aus dem Spaß auch eine ernsthafte und voll bezahlte Position werden", schreibt Knüwer.
Permalink: Jobangebot: Chief Beer Officer
Trackback: http://publish.creative-weblogging.com/publish/mt-tb.pl/48355
Wong
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Kommentar von:
Frank Hamm
(07.01.07 1:33 Uhr)
Kommentar von:
CIO-Blogger
(07.01.07 1:43 Uhr)
Da muss ich doch gleich den Wikipedia-Eintrag ergänzen ....
Kommentar von:
Ed Wohlfahrt
(07.01.07 3:31 Uhr)
also die werden ja auch immer einfallsreicher mit ihren marketingkampagnen. aber was solls, der buzz gibt ihnen wohl recht. ich würde in den arbeitsvertrag zumindest eine klausel einbauen, derzufolge der bier-guru im zeitraum zwischen 10 uhr vormittags und 16 uhr nachmittags vom alkoholisierungsgrad her zumindest ansprechbar sein muss. alles andere wäre ja sonst rausgeworfenes geld :)
Kommentar von:
Alexander Hänsel
(07.01.07 20:03 Uhr)
Eine Beratung von mehr als 300 Biersorten, inl. Herstellung. ;-) Finde ich eine gute Sache.
Kommentar von:
Travelblogger
Der Job als Chief Beer Officer (CBO) könnte so manchem gefallen: Dienstreisen zu Branchentreffen wie dem Oktoberfest in München oder dem Great American Beer Festival in Denver, der Besuch von Brauereien und haufenweise Punkte im Bonus-Programm der Ho...
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Sorry, aber die Abkürzung CBO ist bereits seit längerem anderweitig vergeben!
Frank
CBO (Chief Barbeque Officer)