Handy Ortung – piCOS die Zweite

Wie gestern versprochen habe ich die Sache mit der Handyortung gleich mal getestet. Dazu habe ich mir erst einmal eine "kostenlose Ortung" besorgt und meinen Sohn bei www.gsmfinder.de http://www.gsmfinder.de/ angemeldet. Mein Grundgedanke dabei: eine Möglichkeit zu bekommen das verlorene Telefon oder im schlimmeren Fall den Sohn aufzuspüren.
Die Registrierung der Versand der Freischalt-SMS du deren Bestätigung waren eine Sache von wenigen Minuten. Das überzeugt. Nach der Bestätigung habe ich mich dann am Portal
angemeldet.
Der Datenschutz bei dem Handy-Ortungsdienst erfordert, dass ich anderen ausdrücklich erlauben muss, mein Telefon zu orten – deswegen konnte ich nach dem Anmelden zunächst nur das Mobiltelefon meines Sohnes orten, das eben zu diesem Zweck neben mir auf dem Schreibtisch lag.
Einigermassen gespannt klickte ich nach Auswahl unter "Ortbare Mitglieder" auf die Schaltfläche "Orten lassen". Wenige Augenblicke später präsentierte mir piCOS das was der Dienst herausgefunden hatte. Der Kreis in dessen Mitte das symbolische Mobiltelefon zu sehen ist, repräsentiert den Bereich in dem das Gerät geortet wurde. OK, der echte Standort liegt innerhalb dieses Kreises, aber dessen Abmessungen sind dermaßen groß, dass man definitiv nicht davon sprechen kann, das Telefon oder die Person damit gefunden zu haben. Der Radius des Kreises beträgt an die 6 Kilometer – ein wenig rechnen ergibt damit eine flache von knapp 115 Quadratkilometern in denen das Telefon "gefunden" wurde.
Ich hatte angenommen, dass in der Mitte des Kreises ein Sendemast zu finden ist, doch eine Rechereche bei der Bundesnetzagentur ergibt: dem ist nicht so. Also muss eine Art Kreuzpeilung zwischen mindestens zwei Senderstandorten stattgefunden haben.
Fazit: Zumindest auf dem Lande sind die Ergebnisse der Ortung also eher ernüchternd.
Eike Elser 27-11-2007
ich suche mein handy