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IT-Security
von wolfgang am 09.02.06

Dementsprechend fordern die Eindringlinge auf den gehackten Websites eine Entschuldigung der dänischen Regierung, den Boykott dänischer Waren oder sie drohen auch mit Selbstmordattentaten. Die Hacker-Spezialisten von www.zone-h.org haben mittlerweile rund 1600 Webseiten aufgelistet, die gehackt und verändert worden sind. 900 davon stammen aus Dänemark.
"Mehrere Hacker-Gruppen aus unterschiedlichen muslimischen Ländern haben ihre Kräfte gebündelt, um gemeinsam einen größeren Schaden auf dänischen und generell westlichen Web-Servern anrichten zu können", konstatiert Roberto Preatoni, Gründer und administrator von Zone-H. So wurden bisher Angriffe aus der Türkei, Saudi-Arabien, Oman und Indonesien festgestellt. ""berraschend ist auch die Geschwindigkeit, mit der die koordinierten Attacken ausgeführt werden", wundert sich Preatoni.
Die meisten der angegriffenen Webseiten werden von kleineren Organisationen und Firmen betrieben, die keine speziellen Sicherheitsmaßnahmen ergriffen haben oder entsprechendes Fachpersonal beschäftigen können. Generell - so der Experte - gibt es vor Hackerangriffen keinen hundertprozentigen Schutz. Aber ein regelmäßiges Backup der Webseite ermöglicht immerhin einen sofortigen Austausch der beschädigten Seiten und eine Begrenzung des Schadens. Wer PHP-Scripte wie etwa Foren, Gästebüche, Bildergalerien oder Content-Management-Systeme auf seiner Webseite einsetzt, sollte diese zumindest regelmäßig aktualisieren und mit den aktuellen Patches etwas sicherer machen.
Permalink: Hacker im Namen Allahs
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