Grenzen des Hacking....
abgelegt im Archiv IT-Security am 19.10.07
Hacker zählen mit Sicherheit nicht zu den bestbeleumundetsten Charakteren in großen Spiel "Informationstechnologie". Sie richten Schäden an, attackieren regelmäßig sicher geglaubte Systeme und erzeugen so eine große Unruhe.
Ein Nutzen ist jedoch, dass auf diesem Wege der berühmte Finger auf die Wunde gelegt wird und uns immer und immer wieder die Verletzlichkeit der IT vor Augen geführt wird.
So wird manchmal mit Hackern es neben dem Bösen auch so etwas wie ein Robin Hood in Verbindung gebracht.
Hacker, die in Polizeicomputer einbrechen und dort nächtens per Notruf einem friedlichen Paar mit zwei Kleinkindern ein Einsatzkommando auf den Hals hetzen polarisieren dann doch noch stärker. Das ist schon mehr als ein moderner Klingelstreich, besonders wenn man weiß dass dies in Amerika geschehen ist und die law enforcement community eher nicht zimperlich ist.
Nein, das in den USA wohl im Kommen begriffene "SWATting" geht dann doch einen Schritt zu weit, wenngleich auch hier die Frage erlaubt sein muss, weshalb die Rechner der Exekutive dort so lasch abgesichert sind.
Mir wird ganz unwohl bei dem Gedanken, dass hierzulande die ordnungshütenden Rechner vielleicht ähnlich offene Tore bieten - besonders vor dem Hintergrund von Vorratsdatenspeicherung, Bundes-Trojanern und den ganzen anderen Kram.
Eike Elser 18-10-2007

Permalink: Grenzen des Hacking....
Tags: Sicherheit Hacking
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Wong
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