Google Hot Trends: Was wird aktuell gesucht?

Google Hot Trends: Was wird aktuell gesucht?

Google will zukünftig einen deutlich schnelleren Überblick über aktuelle Such-Trends bieten. Mit "Google Hot Trends" startet heute ein neuer Service, der die meistgenutzten Anfragen der letzten Stunden auflistet. Die Liste mit den 100 gefragtesten Begriffen soll mehrmals täglich aktualisiert werden.

Bisher bot der Suchmaschinen-Betreiber bereits in seiner Zeitgeist-Statistik einen Überblick über die häufigsten Suchanfragen. Die Statistik war aber bei Veröffentlichung bereits einige Tage bis Wochen alt. Aktuelle, auch sehr kurzlebige Trends sollen sich so schneller und genauer erfassen lassen. So wurde beispielsweise "I who have nothing", der Titel-Song der Casting-Show "American Idol", während der Sendung von zahlreichen Anwendern gesucht. In den Monatsstatistiken von Google Zeitgeist fällt das kurzzeitige Interesse allerdings nicht ins Gewicht.

Auf der Hot Trends-Seite wird Google zusätzliche Informationen zu den gefragtesten Themen bieten: Diese werden mit Nachrichten auf Google News und Blog-Postings verknüpft. Anwendern soll es so leichter fallen, sich direkt weitere Informationen zu beschaffen. Ein interessanter Nebenaspekt: In jeder Nacht vor den in den USA landesweit einheitlichen College-Zugangstests sollen sich anhand der Suchbegriffe auch die bei den Schülern erwarteten Prüfungsthemen erkennen lassen.

Google hat zwar "landesspezifische Listen für rund 70 Staaten" angekündigt, aber davon ist bisher noch nichts zu sehen. Offensichtlich bezieht sich diese Aussage auf die alte Zeitgeist-Funktion, die langfristigen Trends nach Sprachen, Ländern und Regionen auswerten zu können.

Die aktuelle Top-Suchliste aus den USA stellt mich allerdings vor ein ziemliches Rätsel:

1. avandia
2. jaclyn nesheiwat
3. lane garrison
4. bahai faith
5. andy and tessa
6. amber lee
7. nose bidet
8. supper solutions
9. scott stapp
10. who won the bachelor

Nach was die Leute da drüben suchen? Ich kann mit den meisten Begriffen nichts anfangen. Von daher wird das Ganze erst hilfreich, wenn die Suchen in den verschiedenen Sprachen ausgewertet werden.


Posted on Dienstag, Mai 22nd, 2007 at 11:22 and is filed under Web 2.0. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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