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Gesinnungswandel oder „der neue Imperativ der IT"
abgelegt im Archiv Strategie von Eike Elser am 06.09.07
Gesinnungswandel oder „der neue Imperativ der IT"
Immer stärker ist die Rolle des IT-Verantwortlichen (CIO, IT-Leiter usw.) im Wandel.
Unternehmen merken, dass sehr viel Geld und Arbeitszeit in der IT versenkt wird, die Auswirkungen auf den innerbetriebliche Alltag, au das Unternehmensergebnis aber nicht den Vorstellungen entsprechen. Mehr als die Suche nach anderen und noch aktuelleren Trendprodukten kommt es eben auf die Umsetzung an. Jede IT hat das Potential sinnvolle Geschäftsprozesse zu unterstützen, fehlerhafte Prozesse zu korrigieren. Dieser "erzieherische Effekt der IT" kann jedoch nur dann funktionieren, wenn die Technikverliebtheit aufhört, die immer noch weite Kreise der IT-Menschen umtreibt. Es geht immer um Prozesse und Aufgaben und damit immer um den Menschen hinter dieser Prozessen und Aufgaben.
Connie Moore, Analystin von Forrester fasst zusammen:
"Es ist, als gäbe es zwei Parallel-Universen", sagt die Forrester-Analystin. Da ist einerseits die reale Welt mit Unternehmen und ihren Angestellten, deren Handlungen man nicht vorhersehen und kaum planen kann. Menschen, die ihre genauen Arbeitsabläufe noch nicht einmal beschreiben könnten, weil sie eben mittendrin stecken und nicht dokumentieren oder kontrollieren, was sie den ganzen Tag tun. Und auf einem ganz anderen Stern hockt die IT mit ihrem Glauben an strukturierte, klar definierte Prozesse."
(Quelle)

Das Problem ist bekannt, die Aufgabe gestellt. Die Schwierigkeit liegt aber in der Umsetzung.
Jahrelang hat die IT die Aufgabe gehabt, Geschäftsprozesse zu analysieren und zu abstrahieren, um sie in die Sprache der IT zu übersetzen. Das war gefordert, wurde gewünscht und entsprechend von der IT-Abteilung verlangt.
Heute erkennt die Unternehmensführung zunehmend, dass der Auftrag an die IT nicht ausreichend scharf formuliert war. Sehr leicht ist es, der IT als ausführendem Organ, die Verantwortung zu übertragen. Es darf dabei aber nicht vergessen werden, wer die IT in der entsprechenden Art und Weise gefordert und geformt hat.
"Der neue Imperativ der IT" muß lauten Imperativ der Ausbildung von IT-Verantwortlichen. Es geht um die Aus- und Weiterbildung des IT-Personals im Bereich Kommunikationstrainung, Mitarbeiterführung,.... Nur so kann die gestellte Aufgabe bewätigt werden.

Ich kann mich sehr gut daran erinnern, vor vielen Jahren eben diesen Gedanken gehabt und entsprechend kommuniziert zu haben. Die Antwort fiel ablehnend aus, ich solle mich um die technischen Fragen kümmern..

Eike Elser 06.09.2007



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Tags: Personalführung  ITAusbildung 
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