Geldverdienen mit Weblogs – Nur wie?
Handelsblatt-Blogger Thomas Knüwer hat sich gestern in seinem – immer wieder lesenswerten – Weblog "Indiskretion Ehrensache" in einem Beitrag mit der Kritik am Webhoster 20six (wir berichteten) auseinandergesetzt und verteidigt ihn mehr oder weniger: "Wären bei einem anderen Unternehmen acht Blogs zeitweilig gelöscht worden und andere mit rechtsradikalen Parolen verschmiert – man hätte sich über den Hacker erregt. Passiert das bei 20Six schreibt man den Tod des Unternehmens herbei."
Manfred Heinze von Industrial Technology & Witchcraft hat darauf nun geantwortet: "Der – ansonsten empfehlenswerte – Thomas Knüwer beschreibt die auskunft eines der 20six-Gründer als »Faktenlage«. Wir dagegen haben Stimmen aus den Reihen der Betroffenen zitiert, und diese Stimmung war – wenn man die Blogeinträge liest, ernst nimmt und nicht nur als "berreaktion wertet – sterbenselend. 20six stirbt, wenn die Blogger – die Kunden – sich im Stich gelassen und nicht ernst genommen fühlen. Und: ich bin sicher, es geht in Klein-Bloggersdorf schon lange nicht mehr darum, ob man mit Weblogs Geld verdienen darf (was Thomas als Grund für die allgemeine Skepsis gegenüber 20six vermutet) – es geht auch und von Anfang an um�'s Wie."Eben. Genau darum geht es. Und dazu gehört, dass man mit seinen Kunden offen und ehrlich kommuniziert. Auch oder gerade, wenn es sich dabei um Blogger handelt.