Geldverdienen mit Weblogs – Nur wie?

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Handelsblatt-Blogger Thomas Knüwer hat sich gestern in seinem – immer wieder lesenswerten – Weblog "Indiskretion Ehrensache" in einem Beitrag mit der Kritik am Webhoster 20six (wir berichteten) auseinandergesetzt und verteidigt ihn mehr oder weniger: "Wären bei einem anderen Unternehmen acht Blogs zeitweilig gelöscht worden und andere mit rechtsradikalen Parolen verschmiert – man hätte sich über den Hacker erregt. Passiert das bei 20Six schreibt man den Tod des Unternehmens herbei."

Manfred Heinze von Industrial Technology & Witchcraft hat darauf nun geantwortet: "Der – ansonsten empfehlenswerte – Thomas Knüwer beschreibt die auskunft eines der 20six-Gründer als »Faktenlage«. Wir dagegen haben Stimmen aus den Reihen der Betroffenen zitiert, und diese Stimmung war – wenn man die Blogeinträge liest, ernst nimmt und nicht nur als "berreaktion wertet – sterbenselend. 20six stirbt, wenn die Blogger – die Kunden – sich im Stich gelassen und nicht ernst genommen fühlen. Und: ich bin sicher, es geht in Klein-Bloggersdorf schon lange nicht mehr darum, ob man mit Weblogs Geld verdienen darf (was Thomas als Grund für die allgemeine Skepsis gegenüber 20six vermutet) – es geht auch und von Anfang an um�'s Wie."Eben. Genau darum geht es. Und dazu gehört, dass man mit seinen Kunden offen und ehrlich kommuniziert. Auch oder gerade, wenn es sich dabei um Blogger handelt.


Posted on Dienstag, Dezember 6th, 2005 at 12:14 and is filed under Freistil. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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