Gartner: Finger weg von Microsoft Vista

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Zumindest bis zum Jahr 2008. Das raten die Analysten von Gartner in ihrer aktuellen Studie "Ten Reasons You Should and Shouldn't Care About Microsoft's Windows Vista Client". Danach gibt es für Firmen keinen zwingenden Grund, rasch auf das für 2006 angekündigte neue Microsoft-Betriebssystem umzusteigen. "Die Unternehmen sollten sich von einem eventuellen Vista-Hype nicht anstecken lassen", heißt es in der Untersuchung. Denn viele neue Vista-Funktionen betreffen das Thema Sicherheit – und können genauso gut über Produkte von Drittanbietern abgedeckt werden.

Vista – so die Gartner-Experten – stellt gegenüber Windows XP nur eine "evolutionäre Veränderung" dar. Deshalb empfehlen sie eine Managed-Diversity-Strategie, bei der beispielsweise Vista nur auf neuen Rechnern installiert und mit einem Upgrade der älteren PCs erst im Jahr 2008 begonnen wird. Die Analysten zählen in ihrer Studie auch etliche Mängel der Plattform-Strategie von Microsoft auf: Kritisiert werden zum Beispiel die Sicherheitsfeatures des Internet Explorers und die Suchfunktion des Betriebssystems. "Hier sind bereits heute leistungsfähige Alternativen von Anbietern wie Google auf dem Markt", schreiben die Gartner-Analysten.

Dieser Beitrag stammt von Creative Reporter – Wolfgang Müller. Er ist freier Fachjournalist in Wuppertal. Er schreibt u.a. für Publikationen wie Handelsblatt, VDI-Nachrichten, profits oder Financial Times Deutschland und ist Autor mehrerer Bücher. Sein Schwerpunkt liegt in den Bereichen Telekommunikation und IT.


Posted on Dienstag, November 15th, 2005 at 13:12 and is filed under Software News. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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