abgelegt im Archiv
Branchen News
von wolfgang am 27.08.06

Am vergangenen Freitag - so das Blatt - habe der Konzern den Com-Angestellten Briefe geschickt, um ihnen mitzuteilen, wo sie sich in vier Wochen wiederfinden: "12 000 der 20 000 Mitarbeiter in Deutschland bei Com Carrier, das Anfang 2007 in das Joint-Venture mit Nokia übergeht. Die restlichen 8000 in Com Enterprise, dem traurigen Rest."
Wer die Wahl habe, der versuche, bei Nokia unterzuschlüpfen. "Die Finnen gelten als solide Partner; allemal vorzuziehen der Unsicherheit bei Com Enterprise", schreibt die FAS. Denn einen Käufer für das Geschäft mit Kommunikationssystemen für Unternehmen habe Siemens-Chef Klaus Kleinfeld bisher noch nicht gefunden: "Angeblich kreisen Heuschrecken über der Hofmannstraße. Ein Finanzinvestor wird als künftiger Eigentümer nicht ausgeschlossen, so die offzielle Auskunft."
Aber auch bei Nokia Siemens Networks (NSN) ist die Zukunft alles andere als gesichert. Von den 60 000 Stellen der neuen Gesellschaft mit Konzernsitz in Helsinki werden nach bisherigen Aussagen 10 bis 15 Prozent eingespart. Pessimisten in der Belegschaft rechnen mit deutlich mehr, die schwärzesten Prognosen reichen bis zu 30 000 überflüssigen Jobs.
"Einiges ist schiefgelaufen in der Verbindung zwischen Siemens und der Kommunikation. Und beileibe nicht alles ist auf die Globalisierung zu schieben, auf die billigen Chinesen. ... Es muß auch mit der Qualität des Managements zu tun haben, soviel ist klar. Nur hilft das Lamentieren nichts mehr", zieht die FAS ein Fazit.
Trackback: http://publish.creative-weblogging.com/publish/mt-tb.pl/34489
Wong
Stimmen Sie ab für Frankfurter Allgemeine: Trauerspiel bei Siemens Com:
|
Dieser Eintrag wurde mit: 8.80 Punkten (von 5 Stimme(n) insg.) bewertet.
|
Abonnieren
Suchen Sie nach weiteren Artikeln
| RSS | Alle Abonnements sehen |
|
Was ist RSS? | |
| Yahoo! |
|
| MEIN MSN |
|
| Bloglines |
|
| Newsletter | |
| Followen Sie uns bei Twitter! |


















