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Freistil
von wolfgang am 05.01.06

Handelsblatt-Redakteur Thomas Knüwer erhielt eine E-Mail von Herrn Klum, die recht merkwürdig klingt: "Herr Breitenbach benutzt als Trittbrettfahrer für die Bewerbung seiner Website kostenlos den geschützten Namen Heidi Klum. (...) Von ihm aus gesehen, geschickt, und warum sollte er aus eigener Kraft seine Seite bewerben, wenn es auch anders geht. Die rechtlichen Fragen sollten von den Leuten beantwortet werden, die mehr davon verstehen."
Er hat also immer noch nicht verstanden, wie so manche Blog-Software funktioniert (aber nicht nur die, wie das Beispiel von Bild Online zeigt). Thomas Knüwer schreibt dazu: In der Internetadresse dieses Artikels, URL in der Fachsprache, taucht ihr Name auf. Das ist in der Onlinewelt nicht ungewöhnlich: Berichtet die Internetausgabe der "Bild" über Heidi Klum, erscheint ihr Name ebenfalls in der Webadresse. Klums Vater mag das im Fall von Breitenbach nicht einsehen - und liefert mit dieser Einstellung ein Musterbeispiel, wie man sein Image im Internet ramponiert.Der Werbeblogger hat auf jeden Fall noch keine offizielle abmahnung von den Klum-Anwälten bekommen, in den USA schreiben mittlerweile die Top-Blogger "Have the Germans gone crazy?" und Patrick Breitenbach kann sich über wachsende Leserzahlen in seinem Weblog freuen.
Trackback: http://publish.creative-weblogging.com/publish/mt-tb.pl/13299
Wong
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