EuroBlog2006-Studie: Weblogs sind noch sehr umstritten
abgelegt im Archiv Freistil am 22.01.06
Unter Europas PR-Profis existiert ein tiefer Riss bezüglich der Einschätzung des Nutzens von Weblogs in der Kommunikation von Unternehmen. Laut der EuroBlog2006-Studie, an der 587 PR-Experten aus 33 Ländern teilgenommen haben, teilen sich die befragten Unternehmen und Agenturen sehr stark in begeisterte Befürworter und ablehnende Skeptiker. Die Untersuchung wurde von der European Public Relations Education and Research Association (Euprera) Ende letzten Jahres durchgeführt.
31 % der Studienteilnehmer bloggt bereits selbst mehr oder minder häufig - 26 % ignorieren dagegen das neue Medium komplett. Die größte Zahl der Befürworter kommt übrigens aus sterreich, Dänemark, UK und Deutschland. Immerhin erfreulich: Nur vier Prozent der ffentlichkeitsarbeiter haben bisher noch nie etwas von Weblogs gehört und zwei von fünf PR-Profis in Europa, die bisher noch nicht bloggen, planen laut der Befragung die Einrichtung von Weblogs noch in diesem Jahr. 32 % der Skeptiker hegen dagegen keine derartige Pläne. Begründung: Der Nutzen ist unklar und es fehlt das nötige Personal.
Das Fazit von Mitinitiator Dr. ansgar Zerfass: "Es mangelt nicht an der Technologie, sondern an Ideen und Konzepten". Die Details der Untersuchung sollen auf dem Symposium "Public Relations and Social Software: Meeting the Challenges of Weblogs, Podcasts, Wikis and RSS" vorgestellt werden, das vom 16. bis 18. März in Stuttgart stattfindet.
via conosco

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Wong
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