Ende der Sommerzeit: T-Systems stellt die Uhren um

Angesichts der immer früher hereinbrechenden Dunkelheit frage ich mich schon seit Tagen, wann denn wohl in diesem Jahr die Sommerzeit zu Ende geht und die Uhren umgestellt werden?
Dank einer Mitteilung des IT-Dienstleisters T-Systems weiß ich es nun: Am letzten Oktoberwochenende tritt wieder die gesetzliche Winterzeit in Kraft. Aber das ist es natürlich nicht, was uns die Telekom-Tochter als Botschaft übermitteln will. Sondern sie überrascht vielmehr mit der freudigen Information, dass sich "Besitzer von Funkuhren über die Zeitumstellung keine Gedanken machen müssen". Denn ein Sender von T-Systems in Mainflingen bei Offenbach/M. gibt den Takt für alle Funkuhren im Umkreis von 2.000 Kilometern vor. "Dieses minütliche Signal wird auch am 28. Oktober nachts um drei die neue Zeit übermitteln, die Uhren werden dann automatisch um eine Stunde zurück gestellt", heißt es weiter.
Ich besitze auch einen Funkwecker und finde es wirklich sehr schön, das T-Systems mir die Arbeit abnimmt. Denn oft vergesse ich das Rückdrehen des Zeigers und außerdem ist das ja auch mit Aufwand verbunden. Also, sehr vielen Dank liebe T-Systems.
Für alle, die noch mehr zu diesem Thema wissen wollen, hier der Vollständigkeit halber noch der Rest der Presseinformation: "T-Systems erhält die Referenzzeit von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt. Mehrere Atomuhren in Mainflingen und braunschweig stellen eine Ganggenauigkeit von einer Sekunde in zwei Millionen Jahren sicher. In der Nähe von Frankfurt überträgt der Langwellensender DCF77 auf der Frequenz 77,5 Kilohertz das Signal in einem Radius von 2.000 Kilometern. Dabei steht D für Deutschland, C für Langwelle, F für Frankfurt und 77 für die verwendete Frequenz. Im deutschsprachigen Raum erreicht der Zeittakt rund 100 Millionen Empfänger in Haushalten, der Wissenschaft, der Wirtschaft und im täglichen öffentlichen Verkehr."