E-Mailflut bändigen

Es ist bekannt, dass es sich mittlerweile bei einem großen Teil der eingehenden Mails um Spam-Mails handelt. Diese massenhaften Müll-Mails erfordern Maßnahmen, um dem riesigen Aufkommen Herr zu werden. Schließlich sollen die Anwender nicht mit dem Sortieren von Mals beschäftigt werden. Ein ebenso störendes aber noch viel zeitraubenderes Phänomen sind Mails zweifelhaften Inhalts, die von bekannten Absendern abgesetzt werden. Dabei handelt es sich um ein durchaus menschliches Phänomen, denn wer was weiß, möchte das auch unbedingt anderen weitergeben. Besonders dann, wenn es dabei um vermeintlich wichtige Informationen geht.
Oft genug bekommt man so gut gemeinte Virus-Warnungen oder Sicherheitshinweise die jeglichen sinnvollen Hintergrund vermissen lassen. Diese sogenannten Hoaxes sind die modernen Nachfolger der Sagen und Märchen.
Ärgerlich wenn ein übereifriger Mitarbeiter alle im Firmennetzwerk auf einen Virus hinweist und diese sich dann besorgt bei der IT-Abteilung erkundigen.
Hier hilft es informiert zu sein. Eine umfangreiche Zusammenstellung mit Hintergrundinformationen derzeit kursierender Hoaxes hat die TU Berlin unter dem Titel "Computer-Viren, die keine sind
und andere Falschmeldungen (sog. "Hoaxes")" veröffentlicht
Mich erreichte heute übrigen wieder einmal die Story bill gates verschenke sein Geld… bei Spiegel online gibt es einen netten Comic dazu und die TU Berlin hat dem ganzen eine eigene Seite spendiert.
Aufklärung ist erforderlich: lassen Sie die Mitarbeiter 1) wissen, dass derartige Mail existieren und erteilen sie 2) die Anweisung verdächtige Mails immer an die IT-Abteilung weiterzuleiten, anstelle sie selbst zu verbreiten.
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Tipps zum Reduzieren von Spam-Mails
Eike Elser 28-09-2007