Einkauf aktuell: Return to Sender
abgelegt im Archiv Freistil am 12.06.08

Jeden Samstag ärgere ich mich über die in Plastikfolie eingeschweisste Sendung "Einkauf aktuell" in meinem Briefkasten. Absender ist die deutsche post, die in der Tüte neben einem lieblos zusammengeschusterten und nutzlosen TV-Programm jede Menge Werbeprospekte von Einzelhändlern in der Umgebung packt. Als umweltbewußter Mensch kann man den Plastikumschlag nicht einfach in den Müll werfen, sondern muss vor der Entsorgung erst noch Verpackung und Inhalt trennen.
Dem Kölner Journalisten und Buchautor Frank Überall geht es ähnlich. Er klagt: Selbst wenn "Bitte keine Werbung" auf den Briefkästen prangt, stört das die Zusteller nicht, schließlich handelt es sich um eine offizielle Postsendung. Deshalb hat Überall heute eine Initiative gestartet und bietet Adressaufkleber an, mit deren Hilfe die unerwünschte Reklame direkt an den laut Impressum Verantwortlichen in der Post-Zentrale zurückgeschickt werden kann. Der Adressbogen zum Ausschneiden und Aufkleben sind dort im jpg-Format vorhanden, können per Mail aber auch als pdf angefordert werden.
Eine begrüssenswerte Aktion, hoffentlich beteiligen sich viele Menschen daran.
Permalink: Einkauf aktuell: Return to Sender
Tags: Post Einkauf+aktuell
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Kommentar von:
Stefan
(12.06.08 13:10 Uhr)
Sehr coole Idee... Ärger mich auch jedes Mal und "Bitte keine Werbung / Briefwurfsendungen" hilft hier auch nix...
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