Die Diskussion um Web 2.0 geht weiter

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Richard Joerges fasst in seinem Weblog die aktuelle Diskussion über das Web 2.0 in der deutschen Blogger-Szene, die unter anderem von DonAlphonso und Thomas Knüwer angezettelt wurde, sehr schön zusammen:

"Schon seit geraumer Zeit bahnt sich eine unselige und typisch deutsche Diskussion ihren Weg durch die Blogosphäre: Web 2.0 sei lediglich ein zum Scheitern verurteilter Hype, der von geldgierigen Startups und Wagnis-Kapitalgebern am Laufen gehalten wird und das Ziel habe, den gemeinen Internetsurfer über den Tisch zu ziehen. …. Das Problem dabei: Der begriff Web 2.0 wird von den meisten Skeptikern reduziert auf ein paar inhaltsleere Modewörter und den Marketinghype rund um ein paar neuartige und manchmal auch sicherlich recht windige Startups. Doch Web 2.0 ist nicht der dritte Flickr-Clone und auch nicht der zwölfte Mashup. Web 2.0 ist der Stand der Dinge im Web-Business und der Internet-Technologie. Mehr nicht und daher als Begriff vollkommen unverfänglich und schon gar nicht irgendwie negativ belastet."

Da hat er recht. Marketinghype hin oder her: Die Ablösung des bisherigen HTML-Seitenaufbaus im Web durch Rich-Media-Benutzerschnittstellen, die ohne Wartezeiten auf Eingaben reagieren. Und Mashups, die Daten aus verschiedene Quellen mixen. Dazu noch eine stärkere Vernetzung via RSS und Trackbacks. Außerdem Verfügbarkeit von Informationen über alle Plattformen und Endgeräte hinweg. Das alles ist relativ neu und unterscheidet sich deutlich von den Anfängen des Web. Warum soll man diese neue Entwicklungsstufe nicht Web 2.0 nennen?

"brigens: Das Foto hier ist das Titelbild der neuen Ausgabe von DE:BUG – Zeitschrift für elektronische Lebensaspekte, die das Titelthema Web 2.0 hat.


Posted on Donnerstag, Dezember 1st, 2005 at 15:47 and is filed under Web 2.0. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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