Deutschland-Chef von Skype wechselt zu Cellity

Tim von Törne, bisheriger Deutschland-Chef von Skype, wechselt in die Geschäftsführung des StartUps cellity AG. Die Firma bringt im November den "ersten automatischen Least Cost Router fürs Handy auf den Markt". Was das genau ist, erklären Robert Basic und Christoph Römer.
Von Törne stößt zu den beiden cellity-Gründern Sarik Weber, bisher Mitglied der Geschäftsleitung bei openBC/Xing und Nils Weitemeyer, ehemals Mitgründer und Geschäftsführer von Elkware. Mit ihrer Software für Handys will die cellity AG die Kosten von In- und Auslandsgesprächen – ohne neue Simkarte – bis zu 90 % senken. "Mit cellity läuten wir die nächste Generation im Mobilfunk ein – mobile 2.0" jubelt Tim von Törne. Der Nutzer erhalte damit "erstmals die Freiheit, tarifunabhängig und günstig zu telefonieren". Ich bin gespannt, ob es wirklich so reibungslos funktioniert und ob das Geschäftsmodell dauerhaft erfolg hat. Denn auch die Mobilfunktarife sind im freien Fall – und wenn solche StartUps wie cellity nicht schnell ihre Nische besetzen, werden sie von den großen Carriern an die Wand gedrückt, bevor sie profitabel sind.