Deutsche Telekom: Kommt Ron Sommer durch die Hintertür zurück?

Heuschreckenalarm in Bonn. Nach Informationen der "Wirtschaftswoche" plant der US-Finanzinvestor Blackstone die komplette Übernahme der Deutschen Telekom AG (DTAG). Das Unternehmen, dem in Deutschland unter anderem das Legoland im bayerischen Günzburg, das Chemieunternehmen Celanese und Immobilien der Deutschen Bank gehören, hat sich bereits aus dem T-Aktienbestand der staatseigenen KfW-Bankengruppe für 2,68 Milliarden Euro 4,5 Prozent der Anteile an dem Bonner Konzern gesichert.
Der Chef des Telekom-Großaktionärs Blackstone, Stephen Schwarzman, wird von Ron Sommer beraten. Kommt der ehemalige DTAG-Chef nun durch die Hintertür wieder zurück? Laut "Wirtschaftswoche" will Schwarzman bis zum Jahresende rund 60 Milliarden Euro bei angelsächsischen Investoren einsammeln, um im Frühjahr 2007 den T-Aktionären ein Übernahmeangebot zu machen.
NACHTRAG: Blackstone-Sprecher John Ford hat heute in New York gegenüber "manager-magazin.de" dem Bericht der "Wirtschaftswoche" widersprochen: "Wir haben nie mehr als 4,5 Prozent aller Telekom-Aktien kaufen wollen, weil das unserer Meinung nach reicht, um ein Schlüsselaktionär der Gesellschaft zu sein".
Wäre es schlecht wenn Ron Sommer wieder zurück käme?
Wenn Hans Eichel den Ron Sommer nicht wegen ein paar kurzfristiger Renditemilliarden geschasst hätte und ihn durch einen eher konservativen und wenig anpackenden Kai Uwe Ricke ersetzt hätte, der aus allen Ideen und Investitionen von Ron Sommer “Fehlinvestitionen” gemacht hat und die Chancen der Telekom vertan hat als Global Player aufzutreten, dann müßte man heute womöglich nicht über Massenentlassungen bei der Telekom reden und sich fragen, warum andere auf den Geschäftsfeldern erfolgreich sind, die die Telekom aufgibt!
Sicher, die Telekom leidet auch am hausinternen Wettbewerb. Der Laden braucht einen echten Manager, der seine Leute zielgerichtet einsetzt, um die Märkte der Zukunft zu erobern und keine Leute, die Schritt für Schritt die lukrativen Teile der Telekom verhökern, um im Klein-/Klein ihr Heil zu versuchen, während andere auf der Überholspur vorbeiziehen.
Das Problem hieß jedenfalls nicht Ron Sommer sondern das Problem hieß Hans Eichel, der Lehrer der Finanzminister sein wollte!
Danke GeraldR,
endlich jemand der ausspricht, was ich ich schon immer denke.
Allein die UMTS Versteigerung ohne Limit, war unverschämt und absolut kurzsichtig, die einen jungen und vielversprechenden Industriezweig in den Ruin geführt hat. Danke Herr Eichel! Dafür brauchen Sie jetzt noch 8.000 € mehr Rente.