Der Aufbau von Nachfolgern der CIOs – vollkommen unnötig?

© Ivan Walsh
In den amerikanischen Unternehmen ist es anscheinend üblich, dass CIOs nicht innerhalb der Firma aufsteigen zu ihrem Posten, sondern von außerhalb geholt werden. Das liegt wohl daran, dass ganz wenige der CEOs die internen Kandidaten in der eigenen Firma kennen, daher müssen neuen Gesichter her. Werden CIOs nach ihrem Nachfolger gefragt, wird die Hälfte antworten, dass bereits zwei im Aufbau sind, sich aber noch sehr weiterentwickeln müssten. Bei einem Drittel mag es einen geben, der den Posten eventuell morgen übernehmen könnte. Und der Rest ist fest der Meinung, dass es im eigenen Betrieb niemanden gibt, der einen selbst ersetzen könnte. Schätzungen zufolge sind es nicht einmal zehn Prozent der momentan beschäftigten CIOs, die firmenintern zu ihrem Job aufgestiegen sind. Aber warum bilden die CIOs dann überhaupt jemanden aus, wenn dann doch wieder jemand von außerhalb der Firma genommen wird? Oft ist der CEO einfach unzufrieden mit der IT, daher soll der berühmte frische Wind herein. Ob der aber besser ist, als ein gut ausgebildeter Nachfolger, der sich im Unternehmen auskennt, mag dahingestellt sein.